Frankfurter Jugend kifft immer seltener

Frankfurter Jugend kifft immer seltener

Laut einer neuen Studie gibt es eine erfreuliche Botschaft: In den vergangenen Jahren ging der Cannabis-Konsum unter der Frankfurter Jugend deutlich zurück. Schon länger wurde vermutet, dass der Konsum von Cannabis seinen Höhepunkt überschritten hat. Mehrere Jahre gab es eine Zunahme und immer mehr junge Leute griffen zum Joint. Jetzt steht fest, dass die Jugend andere Interessen als das Kiffen hat.

Immer weniger

Wenn es um Drogen aller Art geht, hat Frankfurt einen denkbar schlechten Ruf. Zu präsent sind die Bilder von Drogenabhängigen, die das Bahnhofsviertel unsicher machen. Diese Zeiten sind vorbei, wenn die neuste Ausgabe des „Monitoring System Drogentrends“ recht hat. Wie repräsentativ die Zahlen der neuen Studie sind, bleibt dahingestellt, denn es gab nur 1500 Teilnehmer an der Studie. Noch nie hat die Frankfurter Jugend so wenig legale und illegale Drogen konsumiert. Die Zahl derer, die Zigaretten rauchen, ging ebenso zurück wie auch die Zahl derer, die regelmäßig Alkohol trinken. Rückläufig ist ebenfalls der Konsum von Cannabis, aber besonders verpönt sind harte Drogen wie Crystal Meth, Crack und Heroin.

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Die Konsumenten sind älter

Knapp 13 Jahre – das war 2002 das Einstiegsalter der Frankfurter Kinder beim ersten Kontakt mit Alkohol, Tabak oder Cannabis. Heute sind die Kinder 14 Jahre alt, wenn sie diesbezüglich ihre ersten Erfahrungen machen. Beim ersten Kontakt mit Cannabis sind die meisten sogar schon 15 Jahre alt. Regelmäßig konsumieren rund zwei Prozent der jungen Leute Cannabis und das bedeutet einen neuen Tiefststand. Rund zehnmal im Monat wird gekifft und laut der Studie haben rund 14 Prozent vor 30 Tagen den letzten Joint geraucht. 35 Prozent der befragten 1500 Studienteilnehmer haben erst einmal Kontakt zu Rauschmitteln gehabt.

Kein Interesse

Warum lehnen immer mehr Jugendliche legale, aber vor allem auch illegale Drogen ab? 24 Prozent der Befragten haben schlicht kein Interesse daran. 40 Prozent haben Angst vor den Schäden für die Gesundheit. Allerdings zeigt die Studie auch, dass 14 Prozent intensiv konsumieren, vor gut zehn Jahren lag diese Zahl noch bei 20 Prozent. Der Stadtrat spricht von „erfreulichen Ergebnissen“, offensichtlich haben die Aufklärung und Prävention ausgezahlt. Der Stadt Frankfurt ist es gelungen, Cannabis aus der Tabuzone zu holen und mit den jungen Leuten offen über die Gefahren zu sprechen. Die wichtigste Aufgabe bestand jedoch darin, die Jugend beim Thema Drogen nicht alleinzulassen. Der Stadtrat kritisierte allerdings die Hersteller von legalen Drogen, wie beispielsweise „Alcopops“. Sie kennen kein Tabu, wenn es darum geht, neue Kunden anzulocken.

Ein Thema kam in der neuen Studie überhaupt nicht mehr vor: das sogenannte Komasaufen. Noch vor zehn Jahren tranken mehr als 18 Prozent der Frankfurter Jugend mindestens zehnmal im Monat Alkohol. Heute liegt der durchschnittliche Wert bei zehn Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten hat vor 30 Tagen das letzte Mal Alkohol in Form von Wein oder Bier getrunken. Vor zehn Jahren lag der Prozentsatz bei fast 80 Prozent. Das gleiche Ergebnis gibt es auch beim Thema Zigaretten. Rauchten vor zehn Jahren noch 40 Prozent der jungen Leute, so sind es heute nur noch knapp elf Prozent. Offensichtlich haben die Jugendlichen in Frankfurt andere Interessen, als zu trinken, zu rauchen oder zu kiffen.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / Wavebreakmedia

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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