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48 Stunden in München ab Frankfurt: entspannte Bahnreise für gutes Essen, Bier und Museen

Redaktion · Reise
Marienplatz mit Neuem Rathaus und Frauenkirche in München

München liegt von Frankfurt aus knapp vier Stunden entfernt mit dem ICE, ohne Stau, ohne Parkplatzsuche, ohne Flughafen. Wer freitags nach der Arbeit einsteigt, ist abends schon am Hauptbahnhof und kann den Abend noch nutzen. Für ein Wochenende in einer der schönsten Städte Deutschlands reicht das vollkommen aus, wenn man weiß, wo man anfangen soll.

Dieser Leitfaden zeigt, wie man 48 Stunden in München plant, mit gutem Essen, bayerischem Bier und einem Museumstag, der sich nicht wie Pflichtprogramm anfühlt.

Die Anreise: Warum die Bahn hier die bessere Wahl ist

Der Zug von Frankfurt nach München ist eine der gut ausgelasteten ICE-Verbindungen in Deutschland. Die Fahrt dauert je nach Verbindung zwischen drei Stunden dreißig und vier Stunden, mit Direktverbindungen im Stundentakt. Wer früh bucht, bekommt Tickets zu Preisen, die mit dem Flug locker mithalten können, ohne die Zeit für An- und Abreise zum Flughafen einzurechnen.

Am Münchner Hauptbahnhof angekommen ist man sofort im Zentrum. Die meisten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Museen sind zu Fuß oder mit der U-Bahn in wenigen Minuten erreichbar. Das ist ein Vorteil, den man erst richtig schätzt, wenn man abends nach einem langen Tag nicht mehr weit fahren will. Wer generell öffentliche Verkehrsmittel für Städtetrips bevorzugt, findet bei Frankfurt-Interaktiv hilfreiche Tipps dazu, wie man Frankfurt ohne Auto erlebt und diese Erfahrungen auch auf andere Städte überträgt.

Freitagabend: Ankommen und gleich loslegen

Wer abends in München ankommt, sollte sich nicht erst lange im Hotel einrichten. Die Maxvorstadt, das Glockenbachviertel und das Lehel haben alle eine dichte Auswahl an Gastronomie, die auch nach 21 Uhr noch Tische vergibt. Bayerische Küche muss dabei nicht zwingend die erste Wahl sein. München hat sich in den letzten Jahren kulinarisch stark weiterentwickelt, mit einer Gastronomie, die weit über Schnitzel und Weißwurst hinausgeht.

Wer entspannt in den Abend starten möchte, ohne lange zu suchen, kann sich vorab einen Überblick verschaffen. Besonders rund um die Münchner Freiheit lohnt sich ein Blick auf die Auswahl beim frühstück in München, wo sich viele Adressen auch für den Samstagmorgen merken lassen.

Samstag: Museen am Vormittag, Bier am Nachmittag

München hat eine außergewöhnliche Museumsdichte für eine Stadt seiner Größe. Das Deutsche Museum auf der Museumsinsel ist eines der größten naturwissenschaftlich-technischen Museen der Welt und allein schon einen Halbtag wert. Wer lieber Kunst sieht, hat mit der Alten Pinakothek, der Neuen Pinakothek und der Pinakothek der Moderne drei Häuser in unmittelbarer Nähe zueinander.

Der Samstagvormittag eignet sich gut für Museen, bevor die Gruppen ankommen. Ab Mittag lohnt sich dann der Wechsel nach draußen, zum Viktualienmarkt oder in den Englischen Garten, wo man auch im Frühsommer oder Herbst noch gut sitzen kann. Wer einen Biergarten sucht, wird im Englischen Garten fündig, am Chinesischen Turm etwa, der auch an bewölkten Tagen gut besucht ist.

Was München von anderen deutschen Städten unterscheidet

München hat eine Eigenschaft, die Besucher aus Frankfurt oft überrascht: Die Stadt wirkt trotz ihrer Größe überschaubar und gut navigierbar. Die Altstadt ist kompakt, der Marienplatz liegt zentral, und die Viertel rund um den Hauptbahnhof bis hinauf zur Maxvorstadt lassen sich in einem halben Tag zu Fuß erkunden.

Das Preisniveau ist hoch, keine Frage. Restaurants, Hotels und selbst Biergärten kosten in München mehr als in vielen anderen deutschen Städten. Wer das einkalkuliert und seine zwei Tage gut plant, kommt trotzdem mit einem überschaubaren Budget durch. Frühzeitig gebuchte Bahntickets und ein zentral gelegenes Hotel helfen dabei erheblich. Für alle, die auch in Frankfurt selbst Sehenswürdigkeiten entdecken möchten, bietet Frankfurt-Interaktiv eine ausführliche Übersicht der Frankfurter Sehenswürdigkeiten als guten Ausgangspunkt.

Sonntagmorgen und Rückreise

Der Sonntagmorgen in München ist ruhiger als der Samstag. Wer früh aufsteht, hat die Innenstadt weitgehend für sich. Ein ausgedehntes Frühstück in einem der Cafés rund um den Gärtnerplatz oder die Türkenstraße ist ein guter Abschluss vor der Rückreise. Die Züge zurück nach Frankfurt fahren regelmäßig, und wer nachmittags noch etwas Zeit hat, kann sie in einem der Parks verbringen, bevor es wieder auf den Bahnsteig geht.

Wer die Sehenswürdigkeiten Münchens noch nicht alle gesehen hat, hat nach diesem Wochenende zumindest einen guten Eindruck davon, welche Viertel und Museen es beim nächsten Mal verdienen, mehr Zeit zu bekommen.

Fazit

Ein Wochenendtrip nach München ab Frankfurt lohnt sich, und die Bahn macht ihn angenehmer als jede Alternative. Vier Stunden Fahrzeit, kein Gepäckstress, kein Flughafenchaos. Wer freitags aufbricht, hat samstagmorgens bereits Zeit für das erste Museum, und sonntags ist man ausgeruht wieder zu Hause. München bietet genug für mehrere solche Wochenenden, aber auch für einen einzigen reicht die Stadt mit ihren Museen, Biergärten und Restaurants locker aus.

Beitragsbild: Foto von Andrey Omelyanchuk auf Unsplash.

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