An die Riemen, fertig, los - das Frankfurter Ruderfest hat begonnen

An die Riemen, fertig, los – das Frankfurter Ruderfest hat begonnen

Das Wetter könnte etwas besser sein, aber auch wenn der Himmel grau ist, kommen die Zuschauer zum 9. Frankfurter Ruderfest. Das Spektakel auf dem Main ist einer der sportlichen Höhepunkte des Jahres und schon die ersten beiden Tage fanden großen Zuspruch. Die eigentlichen Knaller stehen aber erst am kommenden Wochenende an.

Fünf Tage feiern

Die Veranstalter des Frankfurter Ruderfestes haben mit ängstlichen Augen in den Himmel geschaut, denn die Wettervorhersage hatte starken Regen und schwere Gewitter im Angebot. Abbekommen hat Frankfurt aber nur eine leichte Brise und einen etwas stärkeren Wellengang. So verlief die Premiere des Ruderfestes sehr entspannt und am Donnerstag konnte mit der „Corporate Regatta“ das erste Rennen des fünf Tage dauerten Festes starten. Zwölf Firmenteams sind für dieses spannende Rennen zwischen dem Holbeinsteg und der Untermainbrücke an den Start gegangen, um sich zu messen. Im vergangenen Jahr ruderten noch 20 Teams und die Leiterin der Regatta, Christiane Huth hofft, dass sich im nächsten Jahr wieder mehr Teams für das Rennen anmelden.

Eine attraktive Partymeile

Bereits am Mittwochabend startete das Frankfurter Ruderfest mit einem Auftritt der Band „RoxxBusters“. Sie haben das Publikum mit Hits aus den 70er, 80er und 90er Jahren wunderbar unterhalten. Am Freitagnachmittag steht dann die Universitäts-Regatta auf dem Programm und für den musikalischen Teil sorgen „Roy Hammer & die Pralinées“, die an der Promenade am Holbeinsteg spielen. Die Besucher können sich auf einen tollen Frühschoppen am Mainufer freuen und auch das kulinarische Angebot ist wie immer vom Feinsten. Richtig sportlich wird es dann wieder am Samstag.

Die sportlichen Höhepunkte

Am kommenden Samstag erwartet die Besucher des 9. Frankfurter Ruderfestes ein bunter Strauß sportlicher Wettkämpfe. Schon um 8:00 Uhr bittet die Ruder-Bundesliga um die Aufmerksamkeit der Gäste. Auf einer 350 Meter langen Rennstrecke am Sachsenhäuser Mainufer läuten die Ruderer vor der imposanten Frankfurter Skyline die Saison ein. Die erste, zweite und auch die dritte Liga der Männer und Frauen tragen dort die Rennen um Viertel- und Halbfinale sowie die Finalrunde aus. Weiter geht es unter dem Motto: „Wasser statt Werkstatt“, denn die einzelnen Branchen treten gegeneinander an. Die Schornsteinfeger rudern ebenso wie die Metallhandwerker, die Schreiner und die Schneider. Die Rennen laufen zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr und die Handwerker versprechen ihren Fans ganz besonders spannende Rennen.

Ein Fest für alle

Am Sonntag, dem Finaltag des Ruderfestes, messen sich dann die Rudervereine der Stadt bei spannenden Regatten auf dem Main. Um allen Teilnehmern die gleichen Chancen zu bieten, dürfen die besten Sportler der einzelnen Vereine nicht antreten. Wer mitmachen möchte, kann zwischen 18 und 88 Jahre alt sein. Da es sich nicht um Hochleistungssport handelt, können auch alle teilnehmen, die nicht ganz so sportlich sind.

70.000 Besucher hatte das Ruderfest in Frankfurt im vergangenen Jahr. Wenn das Wetter am Wochenende mitspielt, dann rechnen die Veranstalter für die 9. Auflage des beliebten Sportfestes mit ähnlich vielen Gästen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, viele Bands wie beispielsweise „FANCY“ oder „Die Mopsfidelen“ laden zum Tanzen ein und die Ruderer liefern sich wie jedes Jahr spannende Rennen.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / Hackman

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Autor(in) Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.