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Stauraum clever nutzen: Wie du in deiner Frankfurter Wohnung Ordnung schaffst

Redaktion · Allgemein
Stauraum clever nutzen: Wie du in deiner Frankfurter Wohnung Ordnung schaffst

Frankfurt hat vieles zu bieten – lebendige Viertel, kurze Wege, die Skyline am Main. Die Wohnungen allerdings? Meistens ziemlich überschaubar. Stauraum fehlt fast überall, und irgendwann steht man vor dem vollen Keller und fragt sich, wann das eigentlich so eskaliert ist. Laut dem Statistischen Bundesamt liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf bundesweit bei 49,2 Quadratmetern. In Ballungsräumen wie Frankfurt fällt der Wert erfahrungsgemäß niedriger aus. Trotzdem: Mit ein paar durchdachten Kniffen lässt sich erstaunlich viel Platz gewinnen. Ganz ohne Umzug und ohne großes Budget.

Keller und Abstellraum: unterschätztes Potenzial

Die meisten Frankfurter haben Zugang zu einem Kellerabteil oder einer Abstellkammer, nutzen den Platz aber kaum effizient. Kartons stehen kreuz und quer, Fahrradteile versperren den Zugang, die Weihnachtsdeko von vorvorletztem Jahr liegt irgendwo ganz hinten begraben. Das lässt sich mit wenig Aufwand ändern.

Bewährt hat sich ein simpler Dreischritt: ausmisten, sortieren, einräumen. Was du regelmäßig brauchst, kommt nach vorne und bleibt griffbereit. Saisonale Sachen wie Campingausrüstung oder Skier wandern nach hinten oder auf die oberen Böden. Eine Zoneneinteilung nach Nutzungshäufigkeit spart auf Dauer viel Sucherei.

Flexibel bleiben mit rollbaren Regalen

Starre Regale stoßen irgendwann an ihre Grenzen – besonders in Kellern mit schrägen Wänden oder niedrigen Decken. Lagerregale auf Rollen lassen sich ohne Werkzeug verschieben und an den jeweiligen Grundriss anpassen. Brauchst du den Platz mal für etwas anderes, rollst du sie einfach zur Seite. Zudem lässt sich der Bereich darunter bei Bedarf jederzeit anders nutzen, etwa für Getränkekisten oder Werkzeug.

Mehr Platz in den eigenen vier Wänden

Auch innerhalb der Wohnung steckt erstaunlich viel ungenutzter Raum. In kleinen Frankfurter Apartments lohnt es sich, jeden Winkel genauer anzuschauen. Ein paar Ansätze, die sich im Alltag bewährt haben:

  • Höhe ausnutzen: Regale dürfen ruhig bis unter die Decke gehen. Die obersten Fächer eignen sich für beschriftete Boxen mit Dingen, die du selten brauchst. So bleiben die unteren Fächer frei für Alltagsgegenstände.
  • Möbel doppelt nutzen: Betten mit Bettkasten, Hocker mit Stauraum oder eine Sitzbank im Flur schaffen zusätzlichen Platz, ohne dass du neue Möbel anschaffen brauchst. In vielen Möbelhäusern gibt es inzwischen Serien, die speziell auf kleine Wohnungen zugeschnitten sind.
  • Den Flur einbeziehen: Eine schmale Ablage oder Hakenleiste am Eingang bringt Ordnung auf kleinstem Raum und sieht obendrein aufgeräumt aus.
  • Saisonal rotieren: Winterjacken und dicke Steppdecken passen prima in Vakuumbeutel. Im Kleiderschrank wird es dadurch merklich luftiger, und du behältst leichter den Überblick über das, was du tatsächlich trägst.

Die eigene Einrichtung ab und zu auf den Prüfstand zu stellen, lohnt sich immer. Bei uns findest du dazu übrigens auch nützliche Must-dos für eine schöne Wohnung – mit Ideen, die sich für Frankfurter Verhältnisse besonders eignen. Ordnung und eine einladende Atmosphäre gehen nämlich Hand in Hand.

Am Ende zählt das System

Platz entsteht selten durch große Umbauten. Meistens reicht es, vorhandene Flächen besser einzuteilen und konsequenter auszumisten. Deine Frankfurter Wohnung bleibt vielleicht klein. Aber sie fühlt sich deutlich größer an, sobald alles seinen festen Platz hat. Dafür brauchst du weder viel Geld noch besonderes Geschick. Ein freier Samstagnachmittag und ein bisschen Disziplin reichen für den Anfang vollkommen aus. Und wenn du einmal angefangen hast, wirst du dich fragen, warum du damit so lange gewartet hast.