Wissenschaftliche Studie über Fußballfans und Torjubel zeigt, warum der 12. Mann auf dem Platz so …

Frankfurt/Main (ots) –

– Eine von Sportpsychologen im Auftrag des UEFA Champions League Sponsors Mastercard durchgeführte Studie zeigt, dass Fans die Leistung ihrer Mannschaft steigern können und wie ein 12. Mann auf dem Platz wirken – Deutsche Fans gehören mit durchschnittlich 90 Dezibel zu den lautesten in Europa – Fans sind aufgefordert, ihre Torjubel-Szenen mit #StartSomethingPriceless in den sozialen Medien zu teilen, um zu zeigen, wie ein Ball unbezahlbare Erlebnisse hervorrufen kann

Die Vereine FC Liverpool und Real Madrid haben möglicherweise eine Geheimwaffe für das Endspiel der UEFA Champions League, das an diesem Wochenende stattfindet: ihre Fans.

Als offizieller Sponsor der UEFA Champions League hat Mastercard eine Studie über die Wirkung des Torjubels in Auftrag gegeben. Dabei kam heraus, dass der Jubel der Fußballfans die Leistung einer Mannschaft so steigern kann, als stünde ein zusätzlicher Spieler auf dem Feld. Und auch die Haltung der Spieler selbst auf dem Rasen kann sich positiv auf das Endergebnis auswirken.

Der 12. Mann spielt eine wichtige Rolle. Das Sehen und das Hören der Unterstützung durch die Fans in Form von Anfeuern, Fahnen, Bannern und Schals kann sich positiv auf die Psyche der Spieler auswirken und ihre Einsatzbereitschaft um bis zu acht Prozent steigern. Zählt man diese Wirkung bei allen elf Teammitgliedern zusammen, wirkt das wie ein 12. Spieler auf dem Feld.

Dabei gehören die deutschen Fans mit durchschnittlich 90 Dezibel zu den lautesten in ganz Europa. Mit beeindruckenden 99 Dezibel führen die französischen Fußballfans die Liste der europäischen Nationen an, gefolgt von holländischen (95 Dezibel) und belgischen Fans (91 Dezibel). Zum Vergleich: Diese Lautstärken sind nur wenig leiser als eine Polizeisirene.

Was die erste europaweite Studie dieser Form ebenfalls zutage brachte: Die Art und Weise, wie ein Spieler einen Torerfolg feiert, kann ein Erfolgsgeheimnis sein. Das Forscherteam fand heraus, dass die verschiedenen Formen des Torjubels mit Gewinn oder Niederlage einer Mannschaft zusammenhängen. Insbesondere wurde Folgendes festgestellt:

– 82 Prozent der Spieler, die beim Torjubel die Arme hochrissen, waren letztendlich in der Siegermannschaft – 79 Prozent der Spieler, die beim Torjubel beide Hände zu Fäusten ballten, gehörten beim Schlusspfiff zur Siegermannschaft – 77 Prozent der Spieler, die nach einem Torerfolg die Brust herausstreckten, landeten am Ende des Spiels in der Siegermannschaft

Die gesammelten Daten zeigen außerdem, dass Mannschaften, die Torerfolge durch Umarmen, High-Five oder körperliche Interaktion feierten, eine 50 Prozent höhere Gewinnchance haben. Den Torerfolg gar nicht zu feiern erwies sich hingegen als die schlechteste Lösung: 49 Prozent dieser Spieler waren beim Schlusspfiff im Verliererteam.

Die Studie zeigt zudem, dass das „Power-Posen“ von Cristiano Ronaldo, Top-Torjäger der UEFA Champions League, die Form des Torjubels ist, die mit größter Wahrscheinlichkeit zum Mannschaftserfolg führt. Den Forschungsergebnissen zufolge lautet die Erfolgsformel der Spieler: zur Feier des Torerfolgs am besten die Brust herausstrecken, sich so breit wie möglich machen, den Kopf heben und die Füße mindestens schulterbreit aufstellen.

Wenn die Fans die Spieler anlächeln, kann dies ebenfalls eine enorme Wirkung auf die Mannschaftsleistung haben. Die Studie zeigt, dass Sportler, die fröhliche Gesichter sehen, ihre Höchstleistung um bis zu zwölf Prozent länger erbrachten als solche, die in Gesichter mit einem negativen Ausdruck blickten.

Im Vorfeld des UEFA-Cup-Endspiels sind Fans aufgefordert, ihren Torjubel in den sozialen Medien mit #StartSomethingPriceless zu teilen. Bradley Busch, Sportpsychologe und Autor des Berichts, der zu den führenden Experten auf dem Gebiet der angewandten Sportpsychologie zählt, gibt fünf wichtige Tipps, wie man zum unbezahlbaren Fan wird:

1. Lautstärke und Stolz beweisen – lautstarke Unterstützung kann deine Mannschaft dazu anspornen, bis zu sieben Prozent höheren Einsatz zu bringen und ihr dabei helfen, ihre Müdigkeit zu unterdrücken. 2. Regelmäßig singen – je mehr, desto besser – Fangesänge tragen zu einer tollen Stimmung bei und beflügeln die Spieler. 3. Unterstützung zeigen – Banner, Fahnen und Plakate sind klare optische Signale der Begeisterung und können Spieler dabei unterstützen ihre Leistung um bis zu acht Prozent zu steigern. 4. Lächeln – Hoffnung, Stolz und Glück sind großartige Motivationsfaktoren und können durch Lächeln zum Ausdruck gebracht werden. Das kann bewirken, dass Spieler ihre Höchstleistung um bis zu zwölf Prozent länger erbringen. 5. Fans beider Finalisten in der UEFA Champions League 2018 sollten ihr klassisches Heimtrikot tragen. Denn Rot und Weiß werden (aus unterschiedlichen Gründen) mit Leistungssteigerung verbunden.

Jeannette Liendo, SVP Marketing Europe bei Mastercard sagt: „Es ist faszinierend zu sehen, dass die körperliche Interaktion mit den Mannschaftskameraden beim Torjubel das Geheimnis für den Erfolg auf dem Spielfeld sein kann – obwohl wir uns größtenteils ohne Körperkontakt durchs Leben bewegen. Mastercard ist stolz auf seine Partnerschaft mit diesem wunderbaren Sport und seinen Fans. Nachdem wir schon seit mehr als 20 Jahren den Torjubel in der UEFA Champions League genießen, freuen wir uns darauf, dass die Fans beim Finale in Kiew am 26. Mai mit dem Ball etwas Unbezahlbares anstoßen. Ganz nach unserem Motto: Start Something Priceless.“

@MastercardDE

#StartSomethingPriceless

Über Mastercard

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Über Bradley Busch

Bradley Bush ist Psychologe und Mitglied der British Psychological Society. Er ist beim Health Care Professional Council eingetragen und Inhaber eines European Certificate for Psychology (EuroPsy). Er zählt zu den führenden Experten auf dem Gebiet der angewandten Sportpsychologie und bekleidete verschiedene Positionen sowohl im akademischen Sportbereich als auch im Hochleistungssport. So arbeitete er mit internationalen Fußballern aus England, Schottland, Wales und Japan sowie Akademie- und Profispielern von Manchester United, Tottenham, West Ham und Watford. Aktuell schreibt er zwei Blogs für die Zeitung The Guardian unter dem Titel „The Science of Learning“ und „Lessons from Research“. Darüber hinaus ist er Autor des erfolgreichen Bestsellers „Release Your Inner Drive“.

Über InnerDrive

InnerDrive ist ein leistungsstarkes Psychologie-Beratungsunternehmen, das auf der Grundlage von psychologischen und neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen Sportlern, Studierenden und Unternehmen zu Leistungssteigerung verhilft. Im vergangenen Jahr hat InnerDrive mit über 100 verschiedenen Organisationen und mehr als 50.000 Teilnehmern zusammengearbeitet. Im Bereich Sport gehörten dazu Mitglieder der britischen Fußballnationalmannschaft sowie Erstliga-Vereine. Außerhalb des Sportbereichs zählt InnerDrive neben einigen der 100 größten börsennotierten Unternehmen Großbritanniens auch Microsoft, Pfizer, Mitsubishi und Rothschilds zu seinen Kunden. Aktuelle Projekte sind unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Kabinett der britischen Regierung an der Entwicklung ihrer Geisteshaltung und Belastbarkeit sowie die Vorbereitung einzelner Mitglieder der englischen Fußballnationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft.

Die Methodik hinter der Studie

InnerDrive hat eine umfangreiche Sichtung der Literatur zum Thema Psychologie des Jubelns durchgeführt. Forschungskriterien waren unter anderem:

– Was den Torjubel unter den Spielern anbelangt, stützt sich die Studie auf Untersuchungen über die Psychologie des Jubelns, Kommunikation zwischen Teammitgliedern, non-verbales Verhalten und Körpersprache. – In Bezug auf den Fan-Jubel stützten sich die Untersuchungen über die Psychologie der Publikumsunterstützung auf positive Verstärkung, evolutionäre Psychologie und Gruppenverhalten. – Die Untersuchungen wurden in international renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. – Die gesamte Untersuchung wurde von angesehenen Akademikern durchgeführt, darunter Professoren, Ärzte und leitende Wissenschaftler in den Bereichen Psychologie, Sportwissenschaft und Sportpsychologie. So wurden Untersuchungen von Wissenschaftlern der führenden akademischen Institutionen wie Harvard und Yale einbezogen. – Ein besonderes Gewicht wurde auf Untersuchungen im Bereich Fußball und Hochleistungssport gelegt.

Es wurden Untersuchungen aus ganz Europa und dem Rest der Welt einbezogen.

Es wurden keine Ergebnisse aufgrund von Nationalität, Ethnie oder Geschlecht ausgeschlossen.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Mastercard Deutschland
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