Sport ist die beste Medizin in jedem Alter…

Ismaning (ots) –

Wer seinem Körper was Gutes tun will, sollte regelmäßig Sport treiben, sei es Joggen, Walken, Schwimmen, Radfahren oder zügiges Gehen. An mindestens zwei oder drei Tagen sollte man sportlich aktiv sein, wenn man Stoffwechsel, Muskulatur und Kreislauf kontinuierlich unterstützen und gesundheitlich profitieren will. Wer täglich trainiert, erzielt einen noch nachhaltigeren Effekt.

Welcher Sport sollte es sein?

Die Regel lautet: Je größere Muskelgruppen bewegt werden und je mehr es zu einer Herz-Kreislauf-Belastung kommt, umso effektiver ist das Training. Jeder sollte aber den Sport ausüben, der ihm liegt und Spaß macht, denn nur so ist gewährleistet, dass man auch „dranbleibt“.

Nordic Walking – ein Sport für Jung und Alt

Eine Sportart, die viele anspricht und für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist, aber auch bis zur „Wettkampfreife“ betrieben werden kann, ist das Nordic Walking. Michael Epp, 5-facher Nordic Walking-Weltmeister, sagt dazu: „Jüngere nutzen das Nordic Walking als Fitness-Training für den ganzen Körper.“ Die Technik ist dann sehr dynamisch und Tempo und Anforderungen sind zudem relativ hoch. „Für Ältere eignet sich Nordic Walking als Sportart besonders bei Gelenkproblemen, weil sich die Belastung auf den ganzen Körper verteilt. Durch den Stockeinsatz beim Gehen werden Ober- und Unterkörper trainiert,“ meint Epp. „Durch die Festigung der Po- und Oberschenkelmuskulatur werden die Gelenke geschont, Bänder und Sehnen werden besser durchblutet und dadurch elastischer und belastbarer.“

Man kann also mit Nordic Walking Weltmeister werden oder aber einfach so trainieren, dass man fit bleibt und dem Körper Gutes tut. Michael Epp, der 2005 das Nordic Walking für sich entdeckte und seitdem als Trainer regelmäßig Kurse veranstaltet, bestätigt: „Das Tempo wird dem individuellen Pulsbereich angepasst. Eine Pulsuhr ist aber nicht nötig, denn das Training ist immer so angelegt, dass man sich dabei noch unterhalten kann, ohne aus der Puste zu kommen.“

Nordic Walking ist ideal für Herz und Kreislauf und das ist wohl neben der Gelenkfreundlichkeit ein Grund dafür, dass einige Gesetzliche Krankenkassen Nordic Walking-Kurse ganz oder teilweise bezuschussen. „Am besten nachfragen,“ empfiehlt Epp.

Magnesiumeinnahme gegen Magnesiumverluste

Ob Leistungssport oder Hobbysport: Nordic Walking ist durchaus schweißtreibend – je nach Witterung, Tempo und Anforderungen der Laufstrecke. Die Versorgung mit Mineralstoffen ist für Michael Epp daher ein ganz wichtiges Thema. „Ich selbst nehme jeden Tag hochdosiertes Magnesium ein – immer nach der ersten Trainingseinheit, so ist mein Körper – vor allem meine Muskeln, gut versorgt. Muskelkrämpfe können zum Beispiel auf einen Mangel an Magnesium hinweisen.“ Seinen Kursteilnehmern empfiehlt er die Magnesium-Einnahme nach dem Sport und nie auf nüchternen Magen. Welches Präparat man wählt, ist nicht nur Geschmackssache. Michael Epp hat Vieles probiert und sich dann entschieden: „Ich nehme regelmäßig Magnesium-Diasporal 400 Extra direkt. Es ist schnell im Körper aktiv und ein super schmeckendes Direktgranulat in den praktischen Portionstütchen. Das habe ich immer in der Gürteltasche oder der Sporttasche dabei.“

Zur Person:

Michael Epp (47) hat das Nordic Walking 2005 für sich entdeckt. Schon immer war er sehr sportlich unterwegs im Bereich Leichtathletik, als Fußballer und als Fußballtrainer. Wie kommt man dann zum Nordic Walking? Schuld daran war seine Ehefrau – auch leidenschaftliche Sportlerin, die ihn zu einem Training mitnahm. Schon nach 500 Metern war er so angetan vom Nordic Walking, dass er kurze Zeit später eine Ausbildung absolvierte, den Trainerschein machte und seither in zahlreichen Kursen und Trainingseinheiten seine Begeisterung für das Nordic Walking an Sportinteressierte aller Altersklassen weitergibt. Infos unter www.mika-sports.de

2008 meldete er sich kurzer Hand zur 1. Weltmeisterschaft in Nordic Walking in Österreich an, einfach mal so – „um zu erfahren, wo ich im internationalen Vergleich stehe“. Er lief als Sieger durch das Ziel. Zunächst meinte er, dass die Besten wohl nicht am Start waren, aber weitere Erfolge kamen hinzu. Inzwischen ist Michael Epp fünffacher Weltmeister, mehrfacher Deutscher Meister, Mannschaftweltmeister und, und, und. Sogar ins Guinness-Buch der Rekorde schaffte er es mit einem 24-Stunden-Lauf über 170,7 km.

Im „normalen Leben“ arbeitet Michael Epp im Rathaus seiner Heimatgemeinde Altshausen in Baden-Württemberg. Er ist dort zuständig für das Pass- und Ausweisamt, das Einwohnermeldeamt, für Sozialhilfe und Elterngeld.

Interview mit Michael Epp, Nordic Walking-Weltmeister

Wie sieht ein typischer Tag im Leben des Nordic Walking-Weltmeisters aus?

Nach dem Aufstehen um 4.45 Uhr früh geht es um 5.00 Uhr auf die erste Trainingsrunde des Tages. Insgesamt werden drei bis sieben Stunden pro Tag trainiert. Anschließend geht’s ins Rathaus zum Arbeiten. In der Mittagspause fahre ich in der Regel 30 Kilometer mit dem Rad und nach Feierabend folgen weitere Trainingseinheiten überwiegend in Kursform, Nordic Walking-Kurse, Power walking mit MI-KA Hanteln, Aqua Fitness, Aqua Power und Aqua Nordic Walking.

Wie kommt man zum Nordic Walking?

Meist sind es die Frauen, die mit dem Training beginnen, quasi als Vorreiter. Die Männer folgen und sind dann ebenso begeistert – so ist es ja auch mir ergangen. Seit ich mit den Kursen begonnen habe, ist immer noch eine Gruppe Sportler aus den Anfangstagen dabei neben den zahlreichen „Neuen“, die Nordic Walking erlernen wollen.

Warum eignet sich Nordic Walking für Jung und Alt?

Jüngere nutzen das Nordic Walking als Fitness-Training für den ganzen Körper. Für Ältere eignet sich Nordic Walking als Sportart besonders bei Gelenkproblemen, weil sich die Belastung auf den ganzen Körper verteilt. Durch den Stockeinsatz beim Gehen werden Ober- und Unterkörper trainiert und damit fast alle 700 Muskeln unseres Körpers. Die gesamte Muskulatur wird beansprucht, die Pulsfrequenz wird gesteigert und der Stoffwechsel angeregt. Nordic Walking stärkt Schulter-, Rücken- und Brustmuskulatur und es werden jede Menge Kalorien verbraucht.

Durch die Festigung der Po- und Oberschenkelmuskulatur, werden die Gelenke geschont, Bänder und Sehnen werden besser durchblutet und dadurch elastischer und belastbarer.

Was muss man als Anfänger beachten?

Am besten ist es natürlich, nicht einfach loszulaufen, damit sich gar nicht erst Fehler in der Technik einschleichen, die dann womöglich zu Fehlhaltungen und Rückenschmerzen führen können. Auch ist Stock nicht gleich Stock – die Länge muss individuell an den Läufer angepasst sein, Schlaufen und Spitzen sind ebenfalls sehr wichtig bei den Stöcken.

Wie sieht eine Trainingseinheit für Anfänger aus?

Nach einer theoretischen Einweisung und der Auswahl der richtigen Stöcke geht’s zum Treffpunkt Sportplatz oder Rasenplatz. Dort wird zunächst einmal das richtige Gehen, die richtige Haltung erst ohne und dann mit Stöcken geübt. Der Ablauf wird sehr genau erklärt und quasi „Step by Step“ geübt.

Eine Trainingseinheit dauert ca. anderthalb Stunden mit Aufwärmen, Gymnastik und anschließendem Ausdehnen. Die Trainingsstrecke am Anfang beträgt in der Regel drei bis vier Kilometer mit Unterbrechungen und Pausen für spezielle Übungen, Erklärungen und Korrekturen. Bereits nach kurzer Zeit wird die Strecke immer länger. Nach drei bis fünf Kurseinheiten sind die meisten dann so fit, dass sie auch ohne Trainer ihre Runden drehen können – allerdings schadet es nicht, die Bewegungsabläufe immer mal wieder überprüfen zu lassen, damit sich keine Fehler einschleichen.

Nordic Walking wird auch als Präventionssport genutzt – warum ist das so?

Wie schon erläutert wird die Belastung beim Nordic Walking auf den ganzen Körper verteilt. Zudem wird das Tempo immer dem individuellen Pulsbereich angepasst. Eine Pulsuhr ist aber nicht nötig, denn das Training ist immer so angelegt, dass man sich dabei noch gut unterhalten kann, ohne aus der Puste zu kommen. Also ideal auch für Herz und Kreislauf. Das ist wohl neben der Gelenkfreundlichkeit ein Grund dafür, dass einige Gesetzliche Krankenkassen Nordic Walking-Kurse ganz oder teilweise bezuschussen. Am besten nachfragen.

Welche Rolle spielt beim Training die Versorgung mit Mineralstoffen?

Das ist ein ganz wichtiges Thema, denn auch Nordic Walking kann eine schweißtreibende Sportart sein – je nach Witterung, Tempo und Anforderung der Strecke. Ich selbst nehme jeden Tag hochdosiertes Magnesium ein – immer nach der ersten Trainingseinheit, so ist mein Körper gut versorgt. Muskelkrämpfe können zum Beispiel auf einen Mangel an Magnesium hinweisen. Bei meinen Trainingseinheiten frühmorgens, in der Mittagspause und am Abend verliere ich durch das Schwitzen jede Menge Magnesium, das ich regelmäßig auffüllen muss.

Meinen Kursteilnehmern empfehle ich die Magnesiumeinnahme nach dem Sport und nie auf nüchternen Magen. „Ich nehme regelmäßig Magnesium-Diasporal 400 Extra direkt. Es ist schnell im Körper aktiv und ein super schmeckendes Direktgranulat in den praktischen Portionstütchen. Das habe ich immer in der Gürteltasche oder der Sporttasche dabei.“

Tipps für Nordic Walking-Einsteiger

Vorbereitung:

Auf die richtige Technik kommt es an, damit sich keine Fehler einschleichen. Am besten belegt man einen Kurs mit drei bis fünf Trainingseinheiten, bevor man durchstartet. Fast alle örtlichen Sportvereine oder auch Nordic Walking-Trainer bieten diese an.

Die Nordic Walking-Stöcke sollten aus Glasfaser oder Carbon bestehen. Auch die Länge der Stöcke ist wichtig – als Faustformel gilt: Körpergröße in Zentimetern mal 0,66. Rechenbeispiel: Körpergröße 165 cm mal 0,66 = 108,9; da Stöcke in 5cm-Schritten angeboten werden, kann man eine Länge von 105 cm oder 110 wählen.

Spezielle Nordic Walking-Schuhe sind nicht erforderlich – normale Lauf- oder Trailschuhe reichen aus. Funktionskleidung ist vorteilhaft, weil sie im Gegensatz zu Baumwolle die beim Schwitzen entstehende Feuchtigkeit ableitet und schnell trocknet. Besonders geeignet ist der „Zwiebellook“ mit Shirt und Jacke.

Vorteile:

Nordic Walking eignet sich für Jedermann, weil sich die Belastung auf den ganzen Körper verteilt und fast alle 700 Muskeln des Körpers trainiert. Po- und Oberschenkelmuskulatur werden gefestigt. So werden die Gelenke geschont, Bänder und Sehnen besser durchblutet und dadurch elastischer und belastbarer. Der Stoffwechsel sowie Herz und Kreislauf werden angeregt. Das Tempo kann dem individuellen Pulsbereich angepasst werden. Je nach Tempo, Länge und Anforderungen der Laufstrecke kann Nordic Walking als Leistungssport oder als Fitnesssport betrieben werden.

Vorsorge:

Nordic Walking ist schweißtreibend und jeder kommt mehr oder weniger stark ins Schwitzen. Dann ist es wichtig, den Magnesiumverlust nach dem Sport – am besten abends – wieder aufzufüllen. Ein Zuwenig an Magnesium kann nämlich zu Muskelkrämpfen führen. Magnesiumpräparate als Direktgranulate (z.B. Magnesium-Diasporal 400 Extra direkt; Apotheke) sind gut geeignet, weil sie angenehm schmecken, schnell und einfach ohne Wasser eingenommen werden können. Ausführliche Infos dazu auch unter http://diasporal.de

Quellenangaben

Bildquelle:dic Walking-Weltmeister und -Trainer. Verwendung des Fotos nur im Textzusammenhang mit dieser Pressemeldung und Nennung der jeweiligen Bildquelle genehmigt und kostenfrei. Die anderweitige Verwendung ist ausgeschlossen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/79747
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