Neben "Brenten" und "Bethmännchen" können auch die "Quetschemännchen" als typische Frankfurter Weihnachtsspezialität auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken.
In früheren Zeiten wurden sie in den Bürgerhäusern der Stadt in großen Mengen hergestellt.
Auf Frankfurts traditionsreichem Weihnachtsmarkt sind natürlich auch die Quetschemännchen, wie auf "Frankforderisch" die Pflaumenmännchen heißen, zu finden.
Mit den aus Dörrpflaumen und Nüssen zusammengesetzten Männchen (heutzutage gibt es natürlich auch Weibchen) hatte es in früheren Zeiten eine besondere Bewandtnis.
Es war im alten Frankfurt Brauch, daß junge Männer ihrer Angebeteten ein solches Backwerk schickten.
Behielt es die umworbene Herzensdame, konnte sich der Jüngling ihrer Zuneigung sicher sein. Sandte sie es aber zurück, war er „abgeblitzt".
Dessen ungeachtet gelten Quetschemännchen noch in unseren Tagen als Glücksbringer.