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14. FEBRUAR - VALENTINSTAG |
Valentinstag: Ursprung und Brauchtum - Seite 2
Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Liebesgedichte schicken.
Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys' Liebesbrief reagierte.
Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der gehobenen englischen Gesellschaft zum Brauch.
Englische Auswanderer brachten den Brauch in die „Neue Welt", wo er sich in kurzer Zeit verbreitete.
Aber auch in Europa haben sich rund um den Valentinstag eigene Bräuche herausgebildet.
So treffen sich in Italien die Liebespaare meist an Brücken oder Gewässern, während in Frankreich, Belgien und England für ein Jahr Valentines ausgelost werden, die dann als verlobt gelten.
In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag" gefeiert, an dem man - meist anonym - denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt.
In Deutschland hat sich der Valentinstag erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch die US-Soldaten verbreitet. 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten Valentinsball.
Richtig durchgesetzt hat er sich aber erst durch die verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und der Süßwarenindustrie.
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