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Pfingsten - 27.05. bis 28.05.2012 |
Pfingstbräuche, Symbole, Bauernregeln
Im 6. Jh. wurde eine Taube zum Symbol des Heiligen Geistes und damit auch für Pfingsten. Man spricht auch von Pfingsten als dem Fest der Hirten, da zu dieser Zeit das Vieh zum ersten Mal ausgetrieben wird.
Im Zusammenhang mit Pfingsten hat sich ein Tier einen besonderen Namen gemacht: der Pfingstochse.
Bis ins 19. Jh. war es in ländlichen Gebieten ein weitverbreiteter Brauch, einen Pfingstochsen, mancherorts auch einen Pfingsthammel, bunt geschmückt durch das Dorf zu treiben.
Der Begriff "Pfingstochse" hat sich bis heute erhalten. Allerdings sind heutzutage damit meist zweibeinige "Pfingstochsen" gemeint ;-)
Mancherorts hat sich der Brauch erhalten, Pfingstfeuer anzuzünden. Die lodernde Flamme gilt dabei als Symbol des Heiligen Geistes.
Das Wasser soll an Pfingsten wie zur Osterzeit über eine besondere Segenskraft verfügen. Lange Zeit galt Pfingsten neben Ostern auch als bevorzugter Tauftermin. |
Auch Frankfurts berühmtester Sohn, Johann Wolfgang von Goethe, machte sich so seine Gedanken zu Pfingsten. Er schrieb in der Fabel Reineke Fuchs - Erster Gesang:
"Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen;
Es grünten und blühten Feld und Wald; Auf Hügeln und Höhn' in Büschen und Hecken,
Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde." |
Bauernregeln
- Wenn es zu Pfingsten regnet, regnet es sieben Sonntage hintereinander.
- Wenn es zu Pfingsten regnet, wird keine Frucht gesegnet.
- Pfingstregen bringt reichen Weinsegen!
- Nasse Pfingsten - fette Weihnachten.
- Helle Pfingsten - dürre Weihnacht.
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