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Mai - Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat |
Der Mai ist seit alters her als Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat bekannt.
Er ist aber auch Hochzeits- und meist Pfingstmonat, in dem die Kirche »Geburtstag« hat.
Karl der Große führte im 8. Jh. den Namen Wonnemond (altdeutsch: Wunnimanoth) ein, der auf die warmen Temperaturen und die wiedererwachte Vegetation hinweist. |
Die Bezeichnung Blumenmond erhielt der Mai wegen der Hauptblütezeit vieler Blumen und Pflanzen.
Das Maiglöckchen wurde sogar nach dem Monat benannt.
Dichter, Sänger und Liedermacher besangen und besingen den Mai als "Wonnemonat", in dem es endlich Frühling wird.
Kein Wunder: Die Bäume sprießen, die Blumen blühen,
die Vöglein zwitschern und die Menschen haben gute Laune und sind voller Tatendrang.
Schon der große Johann Wolfgang von Goethe besang in seinem berühmten Mailied "Wie herrlich leuchtet mir die Natur"!
Auch das bekannte Volkslied "Der Mai ist gekommen" beschreibt sehr schön die große Freude, das Sprießen und Frohlocken des Frühlings in freier Natur zu genießen.
Heinrich Heine jubilierte: "Es ist heute der 1. Mai. Wie ein Meer des Lebens ergießt sich der in die Erde, der weiße Blütenschaum bleibt an den Bäumen hängen. Es ist ein schöner Tag."
Und Clemens Brentano bemerkte voller Inbrunst: "Süßer Mai, du Quell des Lebens, bist so süßer Blumen voll. Liebe sucht auch nicht vergebens, wem sie Kränze winden soll." |
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