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Walpurgisnacht und Hexenfeuer |
Walpurgisnacht
Die Walpurgisnacht ist die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai. Ursprünglich war dies heidnisches Frühjahrsfest.
Durch allerlei Maßnahmen, wie reichlich Lärm, Getöse von Pfeifen, Trommeln und Schießen sollten die bösen Geistern der Finsternis vertrieben werden.
Später wurde sie vom Christentum zu einer vom Teufel angeführten Hexen- und Druidennacht umgedeutet.
Der Name Walpurgisnacht leitet sich von Walburga (auch Walpurga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (710-779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter am 1. Mai gefeiert.
Sie war die Patronin der Mägde und Bäuerinnen. Außerdem galt sie als Beschützerin der Zauberkünste, die die unheilvollen Aktionen der Hexen und Unholde bekämpfen sollte.
Berühmt ist die Walpurgisfeier auf dem Brocken im Harz. Die erste organisierte Feier fand bereits im Jahre 1896 statt. Ab 1899 konnten die Feiernden dann sogar mit der Brockenbahn hinauffahren.
In den letzten Jahren hat sich die Walpurgisfeier auf dem Brocken zu einer Massenveranstaltung mit Volksfestcharkter und Zehntausenden Besuchern aus ganz Deutschland entwickelt. Die Mischung aus Brauchtum, Magie und Erotik ist scheinbar für viele faszinierend.
Der Tanz in den Mai ist die moderne Form des alten Brauches, den Beginn des Mais (1. Mai) in der Walpurgisnacht (30. April) mit Tanz und Gesang zu begrüßen.
Das Hexenfeuer
Das Hexenfeuer (auch Hexenbrennen oder Maifeuer genannt) wird in einigen Teilen Deutschlands noch gefeiert. Dazu wird am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man „die bösen Geister“ vertreiben will.
Ist das Feuer etwas heruntergebrannt findet in einigen Gegenden der Maisprung statt, ein Brauchtum bei dem es üblich ist, daß Verliebte gemeinsam über das Maifeuer springen.
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