Schon im griechisch-römischen Altertum versah man zu bestimmten Zeiten und Gelegenheiten Häuser und Ställe mit Zweigen und Bäumchen zum Schutze gegen Krankheiten und vor bösen Geistern.
Der Maibaum und das Aufstellen des geschmückten Baumes oder Stammes am letzten Tag des Aprils, am 1. Mai, an Pfingsten oder an Johanni ist ein in vielen Teilen Deutschlands aber auch in Nord- und Mitteleuropa verbreitetes Brauchtum.
Es gibt verschiedene Typen von Maibäumen.
Besonders eindrucksvoll ist der große, hochstämmige Dorfmaibaum, der in der Ortmitte bei einer festlichen Veranstaltung aufgerichtet wird.
In seiner heutigen hohen Form mit belassener grüner Spitze und dekorativem Kranz ist der Maibaum schon seit dem 16. Jh. bekannt, allerdings in anderen Funktionen, wie als Kirchweihbaum oder als mit Preisen behängte Kletterstange.
Im 19. Jh. kam er vor allem in Bayern als Ortsmaibaum auf. Rund um den Maibaum hat sich im Laufe der Zeit ein ausgeprägtes lokales Brauchtum entwickelt, das sich sogar von Dorf zu Dorf erheblich unterscheidet.
Tanz in den Mai
Vielerorts gibt es auch noch die Sitte des "Maitanzen" oder den "Tanz in den Mai" in der Walpurgisnacht.
Der "Tanz in den Mai" am Vorabend des Maifeiertags hat längst als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.
Viele Clubs und Discos aber auch Bürgerhäuser und Vereine bieten entsprechende Veranstaltungen an.
Aktuelle Veranstaltungen zum "Tanz in den Mai" finden Sie in unserem Eventkalender.