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Special - Am 31. Oktober ist Halloween - Seite 5 |
Mythos der Hexen
Der Begriff "Hexe" wurde schon seit jeher zweideutig ausgelegt: Die "Gute" und die "Böse" Hexe.
Hexen waren dabei Gehilfen des Teufels, Teufelsanbeterinnen, Verführerinnen aber auch Kräuterfrauen, Heilerinnen und Seherinnen.
Hexen waren schrecklich und furchteinflößend, hinterlistig und gemein aber auch wissend, helfend, heilend und beschützend.
Im Ursprung waren sie wohl Heilerinnen, die mit viel Wissen über die Natur, ein bißchen Magie und viel Überzeugungskraft den Menschen geholfen haben.
Hexen lebten im Einklang mit der Natur und besaßen oft ein Haustier, zu dem sie eine besondere Beziehung hatten.
Durch Ihre Naturverbundenheit kannten sie viele Kräuter, deren Wirkung sie zur Heilung einsetzten.
In vielen Naturreligionen gibt es heute noch Heilerinnen und Medizinmänner.
Durch das Emporkommen des christlichen Glaubens, gerieten die Hexen auf Grund ihrer Naturverbundenheit zunehmend in Verruf, da ihre Lebensweise vom christlichen Glauben als Ketzerei ausgelegt wurde.
In der Zeit der Inquisition wurden viele Frauen zu Unrecht der Hexerei bezichtigt und zu Tausenden auf Scheiterhaufen bei lebendigem Leibe verbrannt.
Selbst in vielen Märchen, wie Hänsel und Gretel, kommt nur die "böse" Hexe vor.
Aber auch in der heutigen, angeblich so aufgeklärten Zeit, wird der Begriff "Hexe" meistens mit dem Bösen gleichgesetzt. |
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