Sammelbezeichnung für sämtliche Fest- und Feiertage zwischen März und Juni. Frühlingsfeste gibt es in vielen Kulturen.
Bekannt sind das kurdische Newroz-Fest, das iranische Nouruz-Fest und das chinesische Neujahrsfest.
In vielen Kulturen ist das Frühlingsfest zugleich der Jahresbeginn - beispielsweise in allen Ländern Zentralasiens und im indischen Subkontinent.
Das neue Jahr fällt laut chinesischem Kalender in den Frühling. Dieser Termin wird ausgiebig im Chinesischem Neujahrsfest gefeiert.
Auch im westlichen Kalender lag der Jahresbeginn ursprünglich im März, was man an den auf die lateinischen Zahlen zurückgehenden Monatsnamen September (septem = sieben), Oktober (octo = acht), November (novem = neun) Dezember (decem = zehn) noch heute ableiten kann.
Neben den christlichen Festen, wie Ostern und Pfingsten, stehen bei den meisten Frühlingsfesten vor allem die Vertreibung des Winters im Vordergrund.
Dabei spielen das Entzünden von Feuern, bspw. am Maitag, dem Folgetag der Walpurgisnacht oder bei den Osterfeuern, die Vernichtung einer den Winter versinnbildlichenden Gestalt aber auch besondere Fruchtbarkeitsbräuche, wie der Maibaum und "der Tanz in den Mai" eine große Rolle.
Auch in den christlichen Osterbräuchen findet man viele Elemente, die wie bei anderen Frühlingsfesten das Wiedererwachen der Natur und die Fruchtbarkeit symbolisieren, etwa blühende Zweige, Ostereier und Osterhasen.
Im Frühling beginnt auch die Zeit der traditionellen Volksfeste. Beispielsweise findet in der Mainmetropole alljährlich die Frühjahrsdippemess', deren Ursprung bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, statt.