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Eurocity: Frankfurt und der EURO |
Frankfurt, als Standort der Europäischen Zentralbank (EZB), deshalb von manchen auch Eurocity genannt, spielt bei der Einführung der Europäischen Währung am 1. Januar 2002 wegen seiner historischen Entwicklung als Handelsplatz, Finanzzentrum und der topografischen Lage eine bedeutende Rolle.
Und dies schon zum zweiten Mal in der Geschichte der Mainmetropole.
Das erste Mal machte Karl der Große Frankfurt bereits im Jahre 794 mit dem "Denarius" genannten Pfennig zum Ausgangspunkt einer europäischen Einheitswährung, die über 400 Jahre Bestand hatte.
Die Europäische Zentralbank (EZB), Nachfolgeinstitution des Europäischen Währungsinstitutes, nahm am 2. Juni 1998 ihre Arbeit im Eurotower am Willy Brandt Platz in der Frankfurter Innenstadt auf.
Nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank arbeitet die EZB weisungsunabhängig von den Regierungen.
Sie legt als höchstes Entscheidungsgremium die Leitlinien der europäischen Geldpolitik fest.
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