Der Euro (€) ist die Währung der Europäischen Währungsunion und zählt neben dem US-Dollar und dem japanischen Yen zu den Wichtigsten im Weltwährungssystem.
Er wird von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main kontrolliert und wurde in 1999 als Buchgeld, drei Jahre später am 1. Januar 2002 erstmals als Bargeld eingeführt.
Damit löste der Euro die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab.
Die Euromünzen werden von jedem der sechzehn Staaten des Eurosystems, sowie von drei weiteren Staaten, mit landesspezifischer Rückseite geprägt.
Die Eurobanknoten unterscheiden sich europaweit nur durch verschiedene Buchstaben der Seriennummer.
Als der Euro im Jahr 2002 eingeführt wurde, zählte das Euro-Währungsgebiet zwölf Mitgliedsländer (Belgien, Deutschland, Irland, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Finnland und Griechenland).
Heute sind es 16. Die jüngsten Mitgliedstaaten des Euroraums sind Slowenien (2007), Zypern und Malta (2008) sowie die Slowakei (2009).
Daneben wird der Euro in einer ganzen Reihe weiterer Länder, wie beispielsweise in nahen Nachbarländern und früheren Kolonien, entweder formal als gesetzliches Zahlungsmittel oder für praktische Zwecke verwendet.
Bei Auslandsreisen und Urlaubsaufenthalten in seinem Geltungsbereich bietet der Euro, auch dank des besseren Preisvergleichs sowie der fehlenden Währungsschwankungen beim Umtausch, viele Vorteile.
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