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Tulpen bilden die Gattung Tulipa, im Frühling blühender Knollengewächse, aus der Familie der Liliengewächse.
Sie waren einst die Wappenblume der Osmanen, und da ihre Blütenform an die hochgewickelten Turbane der Muselmanen erinnert, wurde ihr Name von Tulipan, dem Turban, abgeleitet.
Es gibt etwa 80 Tulpenarten, die vorwiegend in Zentral- und Vorderasien heimisch sind.
Die Gartentulpe gelangte um 1554 nach Westeuropa. Mit der Beliebtheit der Blume wuchs auch das Interesse an der Tulpenzucht.
In Holland entstand im Jahr 1634 eine regelrechte Tulpenmanie. Spekulanten boten hohe Preise für die Tulpenzwiebeln, doch dieser "Tulpenrausch" endete, als die holländische Regierung gesetzliche Maßnahmen ergriff und so zahlreiche Spekulanten in den Ruin trieb.
Die Tulpenzucht in Holland etablierte sich als einer der wichtigsten Industriezweige, und auch heute noch sind Tulpen als Schnittblumen aber auch als Zwiebeln ein bedeutender Exportartikel.
Wer kennt nicht den Schlager 'Tulpen aus Amsterdam'!? |
Tulpen werden zwischen 10 cm und 70 cm hoch.
Sie sind als Gartenpflanzen weit verbreitet und werden in Tausenden von Sorten gezüchtet. Jedes Jahr kommen neue Zuchtformen hinzu.
Es gibt gefüllte und einfache Tulpen, aber auch einige Sorten mit sogenannten 'gefranzten' Blütenrändern. Man findet sie in den verschiedensten Farben.
Tulpen holen den Frühling ins Haus und sorgen für Wohlbefinden.
Wenn der Winter nicht gehen will, und es draußen kalt und der Himmel grau ist, dann ist die Zeit gekommen, sich Farbe in die Wohnung zu holen.
Tulpen sind heutzutage die beliebtesten und meistverkauftesten Frühlungsblumen.
Ob im Vorgarten, im Park, in der Anlage oder als Strauß in der Vase, die Tulpen sind längst zum Synonym für den Frühling geworden.
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