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Europäische Zentralbank (EZB) |
Die Europäische Zentralbank, Nachfolgeinstitution des Europäischen Währungsinstitutes, nahm am 2. Juni 1998 ihre Arbeit in Frankfurt am Main auf.
Die EZB gehört zusammen mit den Zentralbanken der Teilnahmeländer der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) zum Europäischen System der Zentralbanken.
Wichtigstes Ziel ist die Gewährleistung der Preisstabilität und die Erhaltung der Stabilität des Euro.
Die EZB verfügt über diverse Entscheidungsorgane. Der Rat der EZB, bestehend aus dem Direktorium und den Zentralbankpräsidenten der an der EWWU teilnehmenden Länder, legt als höchstes Entscheidungsgremium die Leitlinien der europäischen Geldpolitik fest.
Das sechsköpfige Direktorium der EZB ist für die Umsetzung dieser Geldpolitik zuständig.
Die Mitglieder des Direktoriums (EZB-Präsident, Vizepräsident sowie vier weitere Mitglieder) werden von den Regierungen der Teilnehmerstaaten vorgeschlagen und im Einvernehmen für eine einmalige Amtszeit von acht Jahren ernannt.
Erster Präsident der EZB war der Niederländer Willem Frederick Duisenberg. Am 01.11.2003 löste ihn der Franzose Jean-Claude Trichet ab.
Nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank arbeitet die EZB weisungsunabhängig von den Regierungen. Ihre Rechte sind dabei völkerrechtlich so abgesichert, daß sie durch nationale Gesetze nicht aufgehoben oder verändert werden können.
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Die Europäische Zentralbank (EZB) residiert im Eurotower am Willy Brandt Platz in der Innenstadt.
Eurotower hieß das ehemalige BfG-Hochhaus bereits, als vom Euro noch keine Rede war.
Das 1977 fertiggestellt Gebäude hat 45 Stockwerke, 59.000 qm Buerofläche und ist 148 Meter hoch.
Auf 39 Stockwerke beschäftigt die EZB etwa 1100 Mitarbeiter.
Die Europäische Zentralbank im Internet.
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Die EZB will auf dem Areal des ehemaligen Großmarktes mit der denkmalgeschützten Frankfurter Großmarkthalle im Osten der Stadt ihr neues Domizil beziehen.
Lange hat das Projekt auf Eis gelegen, nun soll es im April 2010 losgehen - die gefallenen Rohstoffpreise machen's möglich. Der Neubau soll Ende 2013 fertig sein. Die Kosten von 500 Millionen Euro werden von allen EZB-Mitgliedern gemeinsam getragen.
Die Großmarkthalle
Die 1928 von Martin Elsässer gebaute Halle für Gemüse und Obst, von den Frankfurter liebevoll «Gemieskerch» genannt, war mit ihren rund 13.000 qm über viele Jahrzehnte so etwas wie der «Bauch der Region».
Im Januar 2005 fiel die Entscheidung über den EZB-Neubau. Das Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au wird das neue Gebäude der Europäischen Zentralbank bauen.
Der spektakuläre Entwurf von Coop Himmelb(l)au sieht auf dem unweit des Main gelegenen Gelände zwei ineinander verschlungene Türme vor.
Das dynamische Ensemble besteht aus drei Gebäuden: einem 184 Meter hohen, in sich verdrehtem Hochhaus, einem „Groundscraper" und der ehemaligen Großmarkthalle.
Das aus zwei polygonalen Bürotürmen bestehende Hochhausgebäude wird durch ein Atrium miteinander verbunden.
2500 Arbeitsplätze - davon maximal 1800 für eigene Mitarbeiter - sollen in dem neuen Gebäudekomplex entstehen. |
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