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Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken.
Geschichte der Deutschen Bundesbank
Nach den schlechten Erfahrungen mit einer an Weisungen der Regierung gebundenen Notenbank setzte sich in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg das Prinzip einer unabhängigen Zentralbank durch.
Als Nachfolgerin, der am 1. März 1948 gegründeten Bank deutscher Länder, die die Deutsche Mark bei der Währungsreform am 21. Juni 1948 einführte, wurden per Bundesbankgesetz vom 26. Juli 1957 deren Zuständigkeiten auf die neu gegründete Deutsche Bundesbank übertragen.
Als oberstes Entscheidungsorgan der Deutschen Bundesbank fungierte der Zentralbankrat. Der Zentralbankrat entschied über die Währungs- und Kreditpolitik der Bundesbank und stellte Richtlinien für die Geschäftsführung und Verwaltung auf.
Das Direktorium leitete und verwaltete die Bank und war insbesondere für Geschäfte mit dem Bund und seinen Sondervermögen, für Geschäfte mit im gesamten Bundesgebiet operierenden Kreditinstituten, für Devisengeschäfte und Geschäfte im Verkehr mit dem Ausland sowie für Geschäfte am offenen Markt zuständig.
Seit 1999 ist die Deutsche Bundesbank Teil des Eurosystems, in dem sie zusammen mit den anderen nationalen Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank (EZB) für die gemeinsame Währung, den Euro, verantwortlich ist.
Sie sorgt für die bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Inland und mit dem Ausland, trägt zur Stabilität der Zahlungs- und Verrechnungssysteme bei und wirkt an der Bankenaufsicht mit.
Die Bundesbank ist auch die Verwalterin der Deutschen Währungsreserven die nicht auf Euro lauten, u.a. Goldreserven, Wertpapiere in ausländischer Währung, Guthaben bei ausländischen Banken, Sorten usw.
Die Goldreserven der Bundesbank sind nach den Goldreserven der US-Notenbank die zweitgrößten. Derzeit hütet die Bundesbank 3427 Tonnen Gold zu einem Marktwert von rund 50,6 Milliarden Euro (Stand: 02.2006).
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Deutsche Bundesbank Frankfurt
Präsident: Prof. Dr. Axel A. Weber
Wilhelm-Epstein-Straße 14
60431 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 9566-1 (Zentrale)
Fax: +49 (0) 69 9566-3077
Die Deutsche Bundesbank im Internet.
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Geldmuseum der Deutschen Bundesbank
In sechs thematischen Bereichen veranschaulicht das Geldmuseum die spannenden wirtschaftlichen und politischen Wechselbeziehungen und bringt die Geldgeschichte nahe.
Das Geldmuseum verfügt über eine Münzsammlung die ca. 90.000 Prägungen aus aller Welt von der Antike bis zur Gegenwart umfaßt. Die Papiergeldsammlung zählt mit rund 255.000 Stücken zu den größten ihrer Art.
Objekte rund ums Geld von Techniken zur Geldherstellung wie Münzpressen über Schatzkarten bis zu Schaukästen zur Falschgelderkennung ergänzen die Sammlung.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr, So 10- 17 Uhr, Mi 10-21 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Geldmuseum der Deutschen Bundesbank
Wilhelm-Epstein-Straße 14, 60431 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 9566-3073 · Fax: (069) 9566-4059
Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank im Internet.
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