Die Frankfurter Dippemess, die im Frühjahr und im Herbst auf dem Festgelände am Ratsweg vor der Eissporthalle stattfindet, ist mit jeweils über 2 Millionen Besuchern das größte Volksfest im Rhein-Main-Gebiet.
Eröffnet wird die Dippemess freitags mit dem traditionellen Bierfaß-Anstich und einem großen Feuerwerk über dem Festplatz.
Auf dem Dippemarkt werden nach wie vor alle möglichen Haushaltswaren angeboten, und die Kirmes lockt mit über 150 Schaustellern und Händlern sowie Gastronomie-Ständen und Sommergärten.

Absolute Publikumsmagneten sind in jedem Jahr die Fahr- und Belustigungsgeschäfte wie Alpina-Bahn, Wild'n'Wet Rafting, Riesenrad, XXL, Jaguar Express, Circus-Circus, Cyber Space, StarFlyer, Break Dancer, Wellenflug, Taumler, DropZone, 2 Auto-Scooter sowie 13 Kinderfahrgeschäfte.
Aktionen wie Familientage (50% Rabatt) und Rosa Montage, der Treffpunkt für Schwule und Lesben sind zentrale Programmpunkte. Im Partyzelt Dippodrom wird täglich Live-Musik geboten.
Am Abschlußtag endet die Dippemess erneut mit einem bunten Feuerwerk.
Nächster Termin:
Herbst-Dippemess - 10.09. - 20.09.2010
Rahmenprogramm:
10.09. um 19 Uhr - Eröffnungsfeier mit Fassanstich im Partyzelt Dippodrom
13.+20.09., ab 19 Uhr - Rosa-Montage mit Sonderangeboten an den Verkaufsständen
Donnerstag 16.09. - Familientag mit halben Preisen an den Fahrgeschäften und kulinarischen Familienangeboten im Dippdrom.
Täglich wechselndes Bühnenprogramm mit Live-Musik im Dippodrom
Feuerwerke - Fr. 10.09. und Mo. 20.09.2010, jeweils ab 22 Uhr.
Öffnungszeiten: Mo-Do 14–23 Uhr, Fr-Sa 14–24 Uhr, So 12–23 Uhr
Alle Angaben ohne Gewähr!
Historie
Die Frankfurter Dippemess kann auf eine Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurückblicken. Die „Maamess", wie sie damals noch hieß, war ein mittelalterlicher Verkaufsmarkt für Haushaltswaren.
Töpfer aus dem Westerwald, dem Kannebäckerland und Urberach verkauften hier ihre Erzeugnisse, vor allem ihre Steingutwaren und Steingut-Töpfe, auf frankfurterisch „Dippe", die der Verkaufsmesse dann auch bald ihren Namen gab.
Im Laufe der Zeit gesellten sich zu diesen Haushaltsmessen immer mehr Jahrmarktsbuden und diverse Volksbelustigungen.
In den 1950er Jahren mußte die Dippemess auf den Festplatz am Ratsweg verlagert werden, da das Großgerät der Schausteller nicht mehr innerstädtisch platziert werden konnte.
Die auf dem großen Festplatz zur Verfügung stehenden Platzkapazitäten (30.000 Quadratmeter) haben zu einer rasanten Entwicklung geführt.
Längst ist die Dippemess das besucherstärkste (rd. 2 Millionen) Volksfest im Rhein-Main-Gebiet.
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