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60. Frankfurter Buchmesse · 15.10 - 19.10.2008 |
Die 61. Frankfurter Buchmesse findet vom 14.10. - 18.10.2009 statt. Gastland in 2009 ist die China. Sobald uns das Programm vorliegt, werden wir Sie entsprechend informieren. |
Für fünf Tage im Oktober ist Frankfurt der Schauplatz der wichtigsten Messe der Welt für Buch, Multimedia und Kommunikation. Rund 280.000 Besucher, darunter 10.000 Journalisten, sowie mehr als 1000 Autoren aus aller Herren Länder werden in der Mainmetropole erwartet.
Die Frankfurter Buchmesse ist der Treffpunkt für Autoren und Verleger, Buchhändler und Bibliothekare, Kunsthändler und Illustratoren, Agenten und Journalisten, Vertreter der Neuen Medien, aber auch dem interessierten Leser.
Gleichzeitig bietet die Buchmesse den weltweit größten Marktplatz für den Handel mit Rechten und Lizenzen in der Verlagsindustrie.
Bei der Buchmesse geht es schon lange nicht mehr nur um das geschriebene Buch. Die elektronischen Medien sind längst etabliert.
Ein weitere Schwerpunkt der Buchmesse Frankfurt ist die "Faszination Comic". Zahlreiche Aussteller aus Deutschland, Frankreich, USA, Belgien, Japan und vielen anderen Ländern zeigen ihre aktuelle Comic-Arbeiten.
Einer der Höhepunkte der Buchmesse Frankfurt ist in jedem Jahr das Gastland.
Als Ehrengast in 2008 präsentiert sich die Türkei. Neben dem Auftritt des Landes auf der Buchmesse selbst wird es ein vielfältiges Ausstellungs- und Kulturprogramm geben. Geplant sind Buchausstellungen, Lesungen, Konzerte sowie Film- und Theateraufführungen.
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels wird seit 1950 während der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche verliehen. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestiftet.
Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die im besonderen durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben.
Erster Friedenspreisträger war 1950 Max Tau. Große Persönlichkeiten, wie Albert Schweitzer, Theodor Heuss, Ernst Bloch, Max Frisch, Astrid Lindgren, Yehudi Menuhin, Vaclav Havel, Mario Vargas Llosa, Fritz Stern, Jürgen Habermas, Susan Sontag, Péter Esterházy, Orhan Pamuk und Wolf Lepenies folgten.
Friedenspreis 2008
Der deutschen Künstler Anselm Kiefer erhält in diesem Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: Man ehre mit ihm einen weltweit anerkannten Künstler, der seine Zeit mit der störenden moralischen Botschaft vom Ruinösen und Vergänglichen konfrontiert.
Kiefer agiere als genialer, bewusster Eroberer, der die Mittel einer texturreichen, expressiven Malerei an sich reißt und wie Beutestücke in die eigene Bildwelt transferiert.
Die starke Resonanz seines Werks beruht auf der Fähigkeit, für die zeitlosen und für die akuten Themen eine Bildsprache zu entwickeln, die aus dem Betrachter auch einen Leser macht.
Weitere Informationen dazu sind erhältlich unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.
Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, den 19. Oktober 2008, in der Paulskirche statt und wird ab 11 Uhr live in der ARD übertragen.
Anselm Kiefer, geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen, lebt seit 1993 in Frankreich und zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern und beeinflußt seit Beginn seines künstlerischen Schaffens die zeitgenössische Kunst.
Anselm Kiefer ist Träger zahlreicher Auszeichnungen. So hat er den Hans-Thoma-Preis (1983), den Wolf-Preis für Kunst, Jerusalem (1990), den Goslarer Kaiserring (1991), den Internationaler Preis der Jury der 47. Kunst-Biennale Venedig (1997) sowie den japanischen Praemium Imperiale (1999) erhalten.
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 Die Buchmesse im Internet |
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Ausstellungsort: Messe Frankfurt
Öffnungszeiten für Fachbesucher u. Presse: Mi. bis Sa. 9-18.30, So. 9-17.30 Uhr
Öffnungszeiten für Privatbesucher: Sa. 9-18.30 Uhr, So. 9-17.30 Uhr
Eintrittspreise für Privatbesucher (Tageskasse): Tageskarte: € 12 |
Anschrift: Frankfurter Buchmesse · Reineckstr. 3 · D-60313 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 2102-0 · Fax: +49 (0) 69 2102-227/-277
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