| 58. Frankfurter Buchmesse vom 4. bis 8. Oktober 2006 | zurück |
Die 59. Frankfurter Buchmesse findet in 2007 vom 10.10. - 14.10.2007 statt. Thema in 2007 ist die Katalanische Kultur. Sobald uns das Programm vorliegt werden wir Sie entsprechend informieren. |
58. Frankfurter Buchmesse vom 4. bis 8. Oktober
Für fünf Tage im Oktober ist Frankfurt der Schauplatz der wichtigsten Messe der Welt für Buch, Multimedia und Kommunikation. Rund 250.000 Besucher, darunter 10.000 Journalisten, sowie mehr als 1000 Autoren aus aller Herren Länder werden in der Mainmetropole erwartet.
Die Frankfurter Buchmesse ist der Treffpunkt für Autoren und Verleger, Buchhändler und Bibliothekare, Kunsthändler und Illustratoren, Agenten und Journalisten, Vertreter der Neuen Medien, aber auch dem interessierten Leser.
Gleichzeitig bietet die Buchmesse den weltweit größten Marktplatz für den Handel mit Rechten und Lizenzen in der Verlagsindustrie.
Bei der Buchmesse geht es schon lange nicht mehr nur um das geschriebene Buch. Die elektronischen Medien sind längst etabliert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Buchmesse Frankfurt ist die "Faszination Comic". Zahlreiche Aussteller aus Deutschland, Frankreich, USA, Belgien, Japan und vielen anderen Ländern zeigen ihre aktuelle Comic-Arbeiten.
Einer der Höhepunkte der Buchmesse Frankfurt ist in jedem Jahr das Gastland. Der diesjährige Ehrengast ist Indien.
Das Motto «Today's India» macht deutlich, um was es in der Präsentation gehen wird:
Mit dem Ziel das heutige Indien und seine zeitgenössische Kultur möglichst umfassend ins Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit zu rücken, werden 2006 in ganz Deutschland eine große Anzahl Lesungen, Musik-, Tanz- und Theaterveranstaltungen, Filmreihen und Ausstellungen stattfinden.
Auf der Buchmesse stellen mehr als 30 Autoren aus Indien ihre Werke vor und zahlreiche weitere Veranstaltungen und Ausstellungen auf dem Messegelände und in Frankfurter Kultureinrichtungen sind geplant.
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels wird seit 1950 während der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche verliehen. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestiftet.
Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die im besonderen durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben.
Erster Friedenspreisträger war 1950 Max Tau. Große Persönlichkeiten, wie Albert Schweitzer, Theodor Heuss, Ernst Bloch, Max Frisch, Astrid Lindgren, Yehudi Menuhin, Vaclav Havel, Mario Vargas Llosa, Fritz Stern, Jürgen Habermas, Susan Sontag, Péter Esterházy und Orhan Pamuk folgten.
Der deutsche Soziologe und frühere Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin, Wolf Lepenies, erhält in diesem Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: „Der wissenschaftliche Schriftsteller belegt durch Wort und Tat, daß zwischen Verhalten und Wissen, zwischen Moral und Wissenschaft ein unauflöslicher Zusammenhang besteht.".
Weitere Informationen dazu sind erhältlich unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.
Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 8. Oktober 2006, in der Paulskirche statt und wird live im Ersten Deutschen Fernsehe übertragen.
Wolf Lepenies, geboren am 11.Januar 1941 in Allenstein-Deuthen, Ostpreußen, ist Soziologe und Schriftsteller. Er studierte Philosophie und Publizistik in München, Münster und Berlin. Lepenies war von 1986 bis 2001 Rektor des Wissenschaftskollegs Berlin und ist heute Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin.
Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen: Melancholie und Gesellschaft (1969); Das Ende der Naturgeschichte (1976); Die drei Kulturen (1985); Autoren und Wissenschaftler im achtzehnten Jahrhundert (1988); Gefährliche Wahlverwandtschaften (1989); Folgen einer unerhörten Begebenheit. Die Deutschen nach der Vereinigung (1992); Aufstieg und Fall der Intellektuellen in Europa (1992); Sainte-Beuve. Auf der Schwelle zur Moderne (1997); Kultur und Politik, Deutsche Geschichten (2006).
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 Die Buchmesse im Internet |
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Ausstellungsort: Messe Frankfurt
Öffnungszeiten für Fachbesucher und Presse: Mi. bis Sa. 9-18.30, So. 9-17.30 Uhr
Öffnungszeiten für Privatbesucher: Sa. 9-18.30 Uhr, So. 9-17.30 Uhr
Eintrittspreise für Privatbesucher (Tageskasse): Tageskarte: € 9,50 |
Anschrift: Frankfurter Buchmesse · Reineckstr. 3 · D-60313 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 2102-0 · Fax: +49 (0) 69 2102-227/-277 · E-Mail: info@book-fair.com
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