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61. Frankfurter Buchmesse · 14.10. - 18.10.2009 |
Die 62. Frankfurter Buchmesse findet vom 06.10. - 10.10.2010 statt. Gastland in 2010 ist die Argentinien. Sobald uns das Programm vorliegt, werden wir Sie entsprechend informieren. |
Für fünf Tage im Oktober ist Frankfurt der Schauplatz der wichtigsten Messe der Welt für Buch, Multimedia und Kommunikation.
7.300 Aussteller aus 100 Ländern, rund 300.000 Besucher, darunter 10.000 Journalisten, sowie mehr als 1000 Autoren aus aller Herren Länder werden in der Mainmetropole erwartet.
Die Frankfurter Buchmesse ist der Treffpunkt für Autoren und Verleger, Buchhändler und Bibliothekare, Kunsthändler und Illustratoren, Agenten und Journalisten, Vertreter der Neuen Medien, aber auch der interessierten Leser.
Gleichzeitig bietet die Buchmesse den weltweit größten Marktplatz für den Handel mit Rechten und Lizenzen in der Verlagsindustrie.
Bei der Buchmesse geht es schon lange nicht mehr nur um das geschriebene Buch. Die elektronischen Medien sind längst etabliert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Buchmesse Frankfurt ist die "Faszination Comic". Zahlreiche Aussteller aus Deutschland, Frankreich, USA, Belgien, Japan und vielen anderen Ländern zeigen ihre aktuelle Comic-Arbeiten.
Einer der Höhepunkte der Buchmesse Frankfurt ist in jedem Jahr das Gastland. Als Ehrengast in 2009 präsentiert sich China.
Unter dem Motto "Tradition und Innovation" wird ein vielfältiges Programm rund um die chinesische Kultur und Literatur präsentiert.
Das Programm auf der Messe wird von einem vielfältigen Kulturprogramm in der Stadt begleitet.
Zahlreiche Ausstellungen in Frankfurt und Umgebung, Konzerte, Tanzperformances, Film und Kunst vermitteln ein farbenprächtiges und abwechslungsreiches Bild von China.
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels wird seit 1950 während der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche verliehen. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestiftet.
Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die im besonderen durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben.
Erster Friedenspreisträger war 1950 Max Tau. Große Persönlichkeiten, wie Albert Schweitzer, Theodor Heuss, Ernst Bloch, Max Frisch, Astrid Lindgren, Yehudi Menuhin, Vaclav Havel, Mario Vargas Llosa, Fritz Stern, Jürgen Habermas, Susan Sontag, Péter Esterházy, Orhan Pamuk, Wolf Lepenies und der deutsche Künstler Anselm Kiefer folgten.
Friedenspreis 2009
Der italienische Schriftsteller Claudio Magris erhält in diesem Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: Wie kaum ein anderer habe sich der 70-Jährige Magris mit den Problemen des Zusammenlebens und Zusammenwirkens verschiedener Kulturen beschäftigt.
Claudio Magris tritt für ein Europa ein, das nicht allein unter ökonomischen Gesichtspunkten sein Selbstverständnis erreicht, sondern seine geschichtliche und kulturelle Tradition und Vielfalt bedenkt und darauf beharrt.
Es ist das Verständnis eines Humanismus des Einzelnen, der von der mitteleuropäischen Kulturtradition abgeleitet ist und wird dem gerecht, was Claudio Magris ,unser ironisches Gefühl für das Vielfältige' nennt.
Weitere Informationen dazu sind erhältlich unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.
Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, den 18. Oktober 2009, in der Paulskirche statt und wird ab 11 Uhr live in der ARD übertragen.
Claudio Magris, 1939 in Triest geboren, lehrt seit 1978 deutsche Literatur in seiner Heimatstadt. Daneben betreute er auch die Übersetzung von Werken deutschsprachiger Autoren wie Arthur Schnitzler und Joseph Roth ins Italienische.
Sein Buch "Die Welt en gros und en detail" erhielt 1997 den Premio Strega, den wichtigsten italienischen Literaturpreis. Claudio Magris ist Mitglied in vielen Vereinigungen, unter anderem in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Akademie der Künste (Berlin), Accademia delle Scienze (Turin) und in der Akademie der Schönen Künste (München).
Für sein literarisches Werk und sein kulturelles Engagement erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goethe-Medaille (1980), den Manès-Sperber-Preis (1987), den Prix France Culture Etranger (1993), den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (2001), den Erasmus-Preis (2001), den Prinz-von-Asturien-Preis (2004) und 2005 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur sowie 2008 den Hallstein-Preis.
Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen: Donau: Biographie eines Flusses (1986), Blindlings (2007) und sein aktuelles Werk Ein Nilpferd in Lund in dem Magris Geschichten, die er auf seinen ausgedehnten Reisen durch ganz Europa erlebt hat, erzählt.
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 Die Buchmesse im Internet |
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Ausstellungsort: Messe Frankfurt
Öffnungszeiten für Fachbesucher u. Presse: Mi. bis Sa. 9-18.30, So. 9-17.30 Uhr
Öffnungszeiten für Privatbesucher: Sa. 9-18.30 Uhr, So. 9-17.30 Uhr
Eintrittspreise für Privatbesucher (Tageskasse): Tageskarte: € 14 |
Anschrift: Frankfurter Buchmesse · Reineckstr. 3 · D-60313 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 2102-0 · Fax: +49 (0) 69 2102-227/-277
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