| Olympia 2012: Frankfurt und die Bewerbung |
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12.04.2003 - Bewerbung für Olympia 2012: Die Entscheidung ist gefallen
Leipzig geht für Deutschland ins Rennen um die Olympischen Spiele 2012
Im vierten Wahlgang setzten sich die Sachsen gegen den Favoriten Hamburg durch. Zuvor waren bereits Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf ausgeschieden.
Rostock geht als deutscher Bewerber um die Ausrichtung der Segelwettbewerbe für die Olympischen Spiele 2012 ins Rennen. Die Mecklenburger setzten sich gegen die Mitbewerber Cuxhaven, Kiel, Lübeck und Stralsund durch.
Große Enttäuschung in Frankfurt
Auf dem Römerberg, wo sich rund 15 000 Menschen versammelt hatten, wurde das frühe Ausscheiden mit großer Enttäuschung aufgenommen.
Die Entscheidung wurde per Videoleinwand auf dem Frankfurter Römerberg übertragen.
Unter dem Motto „Auf die Plätze, Frankfurt, los!“ startete dort gegen 12 Uhr die Olympiaparty mit hr3-Moderator Marcus Rudolph, Prominenten aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik sowie der Beatles Revival Band und den legendären Rodgau Monotones.
Wie geht es weiter?
Bis zum 15. Juli muß Leipzig als siegreiche Stadt für Deutschland nun beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) seine Bewerbungsunterlagen eingereicht haben.
Im Juni 2004 wählt das IOC fünf bis sechs Städte aus den internationalen Bewerbern, wie New York, Moskau, Toronto, Paris, Rio de Janeiro, London und Madrid aus und ernennt sie zu offiziellen Kandidaten.
Die endgültige Vergabe der Spiele 2012 erfolgt dann am 6. Juli 2005 in Singapur.
Fazit
Keine Frage: Leipzig ist ein würdiger Sieger. Die Sachsen präsentierten wohl die symphatischste Bewerbung. Die Entscheidung für Leipzig ist sicher auch politisch zu sehen.
Ob Leipzig aber auf internationaler Ebene gegen die großen Metropolen bestehen kann, scheint zumindest fraglich. |