Frankfurt-Preungesheim - Gießener Straße (RMV - U 5) Okarben (RMV - S 6) 49 km meist gute Wege abseits der Straßen ohne nennenswerte Steigungen Steinerner Tisch; Schloß Naumburg; Wallfahrtskapelle Maria Sternbach; Hofgut Wickstadt; Schloßpark Assenheim; Klosterkirche Ilbenstadt außerhalb der Ortschaften: Reiterhof Büdesheim; Café im Schloß Naumburg
Kurzinfo:
Die Wetterau war seit eh und je ein fruchtbarer Landstrich, in dem sich gut leben ließ. Das erkannten schon die Römer und sicherten sich diese nördliche Kornkammer ihrer germanischen Provinzen mit einem aufwendigen Limes-Schlenker.
Spätere Jahrhunderte schufen eine Kulturlandschaft, deren verschiedensten Zeugen wir auf dieser Tour begegnen, deren Höhepunkt der "Dom der Wetterau" zu Ilbenstadt ist.
Klosterkirche in Ilbenstadt
Der Klosterhügel in Ilbenstadt war schon um 600 v. Chr. besiedelt, um 100 n. Chr. ist eine römische Besiedlung nachgewiesen.
Aus dieser Zeit stammt auch der vom wichtigen Niddaübergang abgeleitete Name "albi statio" (Station am Wasser).
Bei seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 818 war Ilbenstadt bereits Mittelpunkt der karolingischen Königsgutverwaltung in der Wetterau.
1123 stiftete Gottfried v. Cappenberg das Kloster, das 1657 zur Abtei erhoben wurde. Im Rahmen der Säkularisierung wurde es 1803 aufgelöst.
Im Mittelpunkt steht die von 1123 bis 1159 gebaute romanische Klosterbasilika mit ihren charakteristischen Türmen ("Dom der Wetterau").
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