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Radtouren rund um Frankfurt RheinMain |
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Tour 10: Ronneburg - Ritterromantik und Frömmigkeit |
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Start: Ziel: Streckenlänge: Streckencharakter:
Sehenswürdigkeiten:
Einkehrmöglichkeiten: | Frankfurt Preungesheim - Gießener Straße (RMV - U 5) Bruchenbrücken (RMV - S 6) 71 km überwiegend gut trassierte Forst- und Feldwege, 4 km schlechte Wegstrecke, 10 km Straße Ronneburg; Herrnhaag; Kloster Engelthal; Maria Sternbach; Hofgut Wickstadt außerhalb der Ortschaften: Ronneburg (Mo/Di Ruhetag); Kloster Engelthal ("Reiterstube")
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Kurzinfo:
Zuerst geht es autofrei in genußreicher Fahrt gut 15 km über die Höhe der, seit dem Mittelalter so genannten "Hohe Straße", auf der auch der Messeverkehr zwischen Frankfurt und Leipzig rollte.
Urplötzlich taucht die, auf einem steilen Basaltkegel aufragende Ronneburg, die vielleicht schönste Burg im Frankfurter Umland, auf.
Gut erhalten und stilvoll restauriert, gewährt sie faszinierende Einblicke in fürstliche Wohnkultur der Renaissancezeit abseits der Residenz.
Ganz in der Nähe besichtigen wir dann die Überbleibsel einer frommen Musterkolonie des 18. Jahrhunderts.
Die Gegend scheint überhaupt dem gottgefälligen Leben entgegen zu kommen, denn ein Kloster und eine Wallfahrtskirche liegen noch auf unserem Weg, bevor wir entlang der Nidda wieder in die Gegenwart zurück radeln.
Ronneburg
Markant auf einem steilen Basaltkegel gelegen, zeigt sich die erstmals 1231 erwähnte Ronneburg, deren Name sich wohl von der mit "Ronen" (Baumstämmen) befestigten Palisaden ableitet.
1736 erlangte die Ronneburg Weltruhm, als der berühmte Prediger Graf von Zinzendorf mit seiner "Herrenhuter Brüdergemeine" einzog und die Burg zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort machte.
Bis ins letzte Jahrhundert blieb die Ronneburg Zufluchtsort für "Unbehauste" (Sektierer, Juden und Zigeuner).
Kirche Maria Sternbach
Die geheimnisumwobene Wallfahrtskirche ist eine der ältesten Kirchen Hessens (erstmals 778 erwähnt). Die Kirche, deren Langhaus noch aus dem 12. Jh. stammt, gehörte zu dem im 16. Jh. untergegangenen Dorf Sternbach.
Bis heute finden jährliche Wallfahrten statt, daher der Freialtar mit dem Bild von Mariä Verkündigung an der Außenwand, davor die Kanzel von 1901.
Kloster Engelthal
Die Benediktinerinnen-Abtei Kloster Engelthal liegt am Waldrand zwischen Altenstadt und Nidderau in der Wetterau. Das im 13. Jahrhundert erbaute Zisterzienserinnenkloster wurde Anfang des 17. Jahrhunderts zerstört, anschließend wieder aufgebaut.
1962 bezogen Benediktinnerinnen das Kloster, drei Jahre später wurde es zur Abtei erhoben.
Weitere Informationen zu dieser Tour finden Sie auf der Homepage des Autors.
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