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Deutsches Filmmuseum Frankfurt |
1978 gegründet und im Juni 1984 eröffnet ist das Deutsche Filmmuseum gleichermaßen ein Haus für Fachwissenschaftler und für alle Freunde der Filmkunst.
Nach mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit feierte das Deutsche Filmmuseum am 12.08.2011 glanzvoll seine Wiedereröffnung.
Rund 7.000 Kopien beherbergt das Filmarchiv des Museums, mit Schwerpunkt auf dem klassischen Avantgardefilm, dem künstlerischen Animationsfilm und dem Neuen Deutschen Film.
Über 2.000 Objekte im Gerätearchiv dokumentieren die Technikgeschichte des Films.
Nahezu eine halbe Million Fotos umfasst der Bestand des Fotoarchivs, im Plakat- und Textarchiv lagern über 16.000 Filmplakate vom Stummfilmklassiker bis zum modernen Actionfilm, 2.000 Drehbücher sowie 385.000 Blätter mit Presseartikeln.
Zusätzlich beherbergt das Filmmuseum eine Grafische Sammlung und ein Musikarchiv mit 3.800 Tonträgern von der Edison-Walze über Schellack- und Vinyl-Schallplatten bis zur CD.
Eine Dauerausstellung ist der Geschichte und Vorgeschichte des Films gewidmet. Einzelne Filme aus der Sammlung werden regelmäßig im Programm des Kommunalen Kinos vorgeführt.
Historisches Herzstück ist das 1971 vom damaligen Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann gegründete Kommunale Kino.
Zu den Schwerpunkten des Programms zählen Regisseur-, Schauspieler- und Länderportraits, thematische Retrospektiven sowie Dokumentar-, Kurz- und Experimentalfilme und Stummfilme mit Musikbegleitung.
Höhepunkte des Kinojahres sind neben Retrospektiven die jährlich wiederkehrenden Festivals Africa Alive (Januar/Februar), CineLatino (April/Mai), Cinéfête (Juni), Verso Sud (November) und die türkischen Filmtage (Oktober/November).
Jedes Jahr findet zur Frankfurter Buchmesse eine länderspezifische Filmreihe statt.
Alljährlich im September richtet das Deutsche Filmmuseum zusammen mit dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum Remscheid das Internationale Kinderfilmfestival "Lucas" aus.
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Aktuelle Ausstellung:
CHARLIE, THE BESTSELLER · verlängert bis 28.05.2012
Chaplins Tramp - Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz Charles Spencer Chaplin gilt als eine der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten. Sein Name ist geläufig wie der von Elvis Presley, Marilyn Monroe oder Mahatma Gandhi.
Die Figur seines Tramp ist seit beinahe 100 Jahren eine in Gebrauchskunst und Warenwelt massenhaft reproduzierte Ikone. Diesem Phänomen widmet sich die neue Ausstellung des Deutschen Filmmuseums. Gezeigt werden Dokumente und Objekte aus dem Chaplin-Archiv Wilhelm Staudinger.
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