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Frankfurt - Brennpunkt deutscher Geschichte - Seite 2: Das 20. Jahrhundert
 
Unter Oberbürgermeister Franz Adickes (1891-1912) entwickelt sich Frankfurt zu einer modernen Industrie- und Handelsstadt.

1910 erfolgt die Eingemeindung des kompletten Landkreises Frankfurt.

Zwischen 1871 und 1914 steigt die Einwohnerzahl von 90.000 auf fast 400.000.

In diese Zeit fielen auch der Bau der Festhalle (1908), des Osthafens (1912) und der Universität (1912).

Während des Ersten Weltkriegs (1914-1918) steigt die Arbeitslosigkeit stark an. Versorgungsengpässe führen zu Hungersnöten.

Der auf Betreiben von Oberbürgermeister Ludwig Landmann nach Frankfurt berufene Ernst May errichtet als Stadtbaurat zwischen 1925 und 1930 zahlreiche neue Siedlungen und schafft so das "Neue Frankfurt".

Am Rebstock wird 1926 der Frankfurter Flughafen, der bereits vor dem Krieg als Landeplatz für Luftschiffe bestanden hatte, neu eingeweiht.

1928 entstand am Osthafen Frankfurts neue Großmarkthalle, eines der flächenmäßig größten Gebäude seiner Zeit.

1930 wird im Bahnhofsviertel das Gewerkschaftshaus als erstes Hochhaus der Stadt errichtet.

Nach der Kommunalwahl im März 1933 erobern die Nationalsozialisten den Römer. Oberbürgermeister Landmann wird aus seinem Amt gejagt und flüchtet über Berlin in die Niederlande, wo er 1945 stirbt.

Die unrühmliche Geschichte Frankfurts während der NS-Zeit läßt sich unter www.frankfurt1933-1945.de nachlesen.

1943/44 werden Innenstadt und Altstadt Frankfurts durch Luftangriffe fast vollständig zerstört. Ende März 1945 besetzen amerikanische Truppen die Stadt.

Das europäischen US-Hauptquartier wurde von Reims nach Frankfurt verlegt und zog in den Poelzig-Bau (ehemals I.G.-Farben-Haus. heute Universität).

1947 wird Frankfurt zum Sitz des vereinigten Wirtschaftsgebiets der amerikanischen, britischen und französischen Zone. Über die hier geschaffene Bank deutscher Länder wird ein Jahr später die Währungsreform organisiert und durchgeführt.

Am 18. Mai 1948 finden in der wiederaufgebauten Paulskirche die Feiern zum 100. Jahrestag der Deutschen Nationalversammlung statt.

1949 wird Frankfurt beinahe Bundeshauptstadt - nur wenige Stimmen fehlten.

Im Mai 1949 wird auf dem Frankfurter Flughafen der zivile Luftverkehr wieder aufgenommen, und 1958 avenciert er zum ersten Düsenverkehrsflughafen Deutschlands.

Börse und Fernmeldehochhaus Am 25. Juli 1957 nimmt die Deutsche Bundesbank ihre Geschäfte in Frankfurt auf. Sie ging aus der "Bank deutscher Länder" hervor.

Mit der Börse und der Ansiedlung vieler Geldinstitute aus dem In- und Ausland wird Frankfurt in der Folgezeit zu einem führenden Finanzplatz in Europa.

Der Bau erster Bürohochhäusern (AEG-Hochhaus, Bienenkorbhaus, Fernmeldehochhaus, Zürichhaus) folgte. Die heutige Skyline der Mainmetropole wurde aber erst in den späten 80ern geprägt.

Politisch in die Schlagzeilen geriet Frankfurt 1963, als im neuen Bürgergemeinschaftshaus Gallus der Auschwitz-Prozess stattfand. Im gleichen Jahr besuchte John F. Kennedy Deutschland und sprach am 25. Juni in der Paulskirche.

1968 beginnt mit der Eröffnung der ersten U-Bahnlinie die Verwirklichung eines neuen Nahverkehrskonzepts.

1984 beginnt der Ausbau des Museumsufers, das sich in den Folgejahren zur Kunst- und Kulturmeile der Stadt mausert.

Messeturm mit Hammering Man Als ein neues Symbol der Wirtschaftskraft der Mainmetropole prägt seit 1988 der 256 Meter hohe Messeturm das Stadtbild Frankfurts.

Im Eurotower, dem ehemaligen BfG-Hochhaus, nimmt 1995 das Europäische Währungsinstitut, Vorläufer der heutigen Europäischen Zentralbank, seine Arbeit auf.

Mitte der 90er wächst die Skyline Frankfurts weiter.

1997 wird der Commerzbanktower, mit 258m Europas höchstes Bürohochhaus, fertiggestellt. Weitere „Skycrapers“ (Maintower, Trianon, Main Plaza, Gallileo) folgen.

1998 wird der Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Frankfurt gegeben. Damit ist die führende Rolle der Stadt als Finanzmetropole Europas bestätigt.

Mainhattan Ausblick ins 21. Jahrhundert
Mit dem ausgehenden 20. Jhd. strebt Frankfurt unter dem Motto
»die Stadt am Fluß« eine neue und zeitgemäße Identität an.

"Urbanität" ist das Schlagwort des neuen Jahrtausends.

Der Leitgedanke des modernen Städtebaus, die Verknüpfung von Arbeiten und Wohnen, Erleben und Erholen, verbunden mit einem
hohen Maß an Mobilität, soll hier Realität werden.


Yuppie-Siedlungen am Mainufer, wie das Deutschherrnviertel direkt am südlichen Mainufer im Stadtteil Sachsenhausen, die bereits realisierte Vision »Wohnen am Fluß« auf dem ehemaligen Gelände des Frankfurter Schlachthofes, das ehrgeizige Gewerbe- und Wohnprojekt »Hafen 2ooo« am Mainufer im Frankfurter Ostend oder nur einen Steinwurf entfernt vom geplanten neuen Standort der Europäischen Zentralbank auf dem Gelände der alten Großmarkthalle wecken Assoziationen zu den Londoner Docklands, auch wenn dieser Vergleich sicher maßlos überzogen ist.

Weitere städtebauliche Highlights sind der Rebstockpark unweit der Messe in Bockenheim, das auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs entstehende Europaviertel, der neue Stadtteil Riedberg zwischen den Stadtteilen Kalbach, Niederursel und Heddernheim, die City West zwischen Bockenheim, Hausen und Rödelheim.




Geschichte der Stadt Frankfurt - vom Jungneolithikum bis 1900      
 
 
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