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Zoologischer Garten Frankfurt |
Der Zoologische Garten, gegründet 1858, gehört zu den ältesten Zoos der Welt und entstand als eine bürgerliche Gründung, die den Bewohnern der rasch wachsenden Großstadt einen Ort der Erholung bieten sollte.
Der Zoo hatte schon um die Jahrhundertwende einen bemerkenswerten Tierbestand. Alles wurde 1944 in einer einzigen Nacht zerstört, nur 20 Tiere überlebten den Bombenhagel.
»Ein Platz für Tiere« mitten in der Stadt (s. Plan). Durch seinen Einsatz für den Wiederaufbau des Zoos nach dem Krieg und mit seiner gleichnamigen Fernsehsendung machte Professor Bernhard Grzimek (1909-1987) den Frankfurter Zoo weltweit bekannt und zum Synonym für moderne Tierhaltung.
Zum 95. Geburtstag des „Tierprofessors" wurde ein Afrika-Camp mit der berühmten einmotorigen Do 27, dem „Fliegende Zebra", einer Hütte, einem Hochstand und einem Landrover eingerichtet, das an sein Engagement für die bedrohte Tierwelt Afrikas erinnern soll.
Zu seinem 100. Geburtstag gab die Deutsche Post AG eine Gedenkmarke heraus und die Stadt Frankfurt feiert den Ehrentag des Tierprofessors mit diversen Ausstellungen und Veranstaltungen.
Der Frankfurter Zoo bietet auf nur 11 Hektar beengter Innenstadtfläche eine atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt. Der Zoo beherbergt rund 4500 Tiere in 450 Arten.
Im Grzimek-Haus wird der Tag zur Nacht gemacht. Tierarten, deren Wachphase dann ist, wenn wir Menschen schlafen, sind dort zu sehen.
Diese künstliche Tag- Nachtverschiebung bietet dem Besucher die einmalige Gelegenheit Tiere zu beobachten, die man sonst nur von Bildern oder aus dem Fernsehen kennt.
Im Exotarium erwartet den Besucher eine spannende Weltreise vom Polarmeer bis zum Amazonas. Die Vogelhallen sind einmalig in Europa. Besonders eindrucksvoll ist die Freiflughalle. In der Grotte der Robben-Anlage, der modernsten in Europa, können Zwergseebären unter Wasser beobachet werden.
Eine besondere Attraktion ist der Katzendschungel. Tiger, Löwen und andere Großkatzen tummeln sich hier in einer "natürlichen" Umgebung.
Ein weiteres Highlight ist der im Juni 2008 nach zweijähriger Bauzeit eröffnete "Borgori-Wald".
Nach Jahrzehnten in beengten Käfigen haben die Menschenaffen nun mehr Platz. Viele Spielmöglichkeiten bieten rund 200 Bäume, an denen Seile gespannt sind.
Der Name „Borgori" setzt sich aus den Bewohnern des Affenwaldes zusammen: Bonobos (Zwergschimpansen), Orang-Utans und Gorillas. Neueste Attraktion ist das im September 2009 eröffnete Gibbon-Haus. Am Großen Weiher ist ein moderner Bau im Gewächshausstil entstanden, der den Affen vielfältige Möglichkeiten zum Klettern und Hangeln bietet.
Darüber hinaus gibt es eine Raubtier-, Nashorn- und Giraffenanlage und das Tierkinderhaus.
Der Naturschutz-Wissenschaftler Prof. Manfred Niekisch trat am 1. März 2008 sein Amt als neuer Direktor des Frankfurter Zoos an.
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Öffnungszeiten:
Winter: Mo - So 9-17 Uhr Exotarium: Fr bis 21 Uhr Frühling 27.02.- 28.03.10: Wochenenden bis 18 Uhr Sommer: Mo - So 9-19 Uhr |
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Der traditionsreiche Frankfurter Zoo kämpft seit langem mit Platzmangel. Eine tiergerechte Haltung von Elefanten und anderen Großtieren ist im engen Innenstadtzoo nicht mehr möglich.
Doch es gibt trotz des Platzmangels und in Zeiten leerer Kassen auch positive Ausblicke.
Die Bären des Zoos bekommen endlich ein neues Zuhause. Baubeginn März 2011 - geplante Fertigstellung Frühjahr 2012. Das Vorhandene ist viel zu klein und seit dem Bau 1959 nicht mehr modernisiert worden. Auch die Pinguine bekommen direkt neben dem Exotarium eine größere Anlage. Ziel ist es, das neue Pinguinhaus 2013 einzuweihen, deshalb beginnt bereits in diesem Jahr die Planung der Technik. 2011 soll der erste Spatenstich gesetzt werden, doch es fehlt dem Zoo noch an den nötigen finanziellen Mitteln.
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