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Der Palmengarten wurde 1868 von Frankfurter Bürgern gegründet.
Den Grundstock der botanischen Sammlung bildete der Kauf der herzöglich nassauischen Sammlung tropischer Pflanzen.
Für sie wurde das Palmenhaus, eine Konstruktion aus Glas und Eisen errichtet, in dem man wie durch einen tropischen Dschungel streifen kann.
Heute ist die Stadt Träger dieser herausragenden Einrichtung.
Mit 22 ha gehört der Palmengarten zu den größten und meistbesuchten Gärten in Deutschland.
Die Exponate befinden sich je nach Herkunft entweder auf den Freiflächen oder auch in klimatisierten Gewächshäusern. Im Palmenhaus ist die subtropische Flora angesiedelt.
Das Tropicarium zeigt in acht Biotopen Lebensgemeinschaften trockener und feuchter Tropenzonen.
Große Pflanzensammlungen von Palmen, Orchideen, Bromelien, Kakteen und anderen Sukkulenten, insektenfangenden Pflanzen, Azaleen, Kamelien und Dalien sowie Fuchsien und natürlich Rosen sind der Reichtum des Gartens.
Der Palmengarten wurde von 1979 bis 1990 grundlegend erneuert.
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Seit 1931 feiert der Palmengarten mit dem Rosen- und Lichterfest sein größtes Fest, in dessen Mittelpunkt die Königin der Blumen steht.
Zahlreiche Ausstellungen zu bestimmten Pflanzengattungen, wie Rosen, Orchideen oder Kakteen, und zu den verschiedenen Jahreszeiten, im Frühling, Sommer oder Herbst, zeigen farbenfrohe Blütenpracht, üppiges Grün oder leuchtend gefärbtes Laub.
Das Papageno Musiktheater im Palmengarten bietet ein buntes Programm aus Kindertheater, Musicals und Oper zum Reinwachsen.
Aktuelle Ausstellungen:
KUNST IM GARTEN · 07.05. – 30.10.2012 Ein Dialog zwischen Kunst und Botanik. Skulpturen von Stefan Szczesny im Freiland des Palmengartens sowie Bilder, Keramik und Glas in der Galerie am Palmenhaus und im Tropicarium.
Päoniengarten · Haus Leonhardsbrunn · 09.05. - 27.05.2012 Der Staudengarten in der Nähe des Blütenhauses ist etwa 30 Jahre nach seiner Anlage überarbeitungsbedürftig.
Der Palmengarten verfügt über eine umfangreiche und wertvolle Sammlung von Strauch- und Staudenpäonien, von denen viele im Staudengarten angesiedelt sind. Sie sollen unbedingt erhalten bleiben und auch zukünftig einen thematischen Schwerpunkt im neu gestalteten Staudengarten bilden.
Die Planung eines neuen Staudengartens mit Päonien und dazu passenden Begleitstauden erfolgt in Kooperation mit Professor Cassian Schmidt, Leiter des Schau- und Sichtungsgartens Hermannshof in Weinheim/Bergstraße und Dozent an der Hochschule RheinMain, Fachbereich Geisenheim.
Im Rahmen eines Seminars arbeiteten unter seiner Leitung Studentinnen und Studenten für drei Teilbereiche insgesamt 20 verschiedene Pläne aus, die in dieser Ausstellung vorgestellt werden.
Elemente aus den am besten geeignetsten Entwürfen werden in die Neugestalttung des Päoniengartens einfließen. Dieser soll voraussichtlich ab Herbst 2012 in mehreren Etappen umgestaltet werden.
Besucherinnen und Besucher der Ausstellung haben die Gelegenheit, eine Stimme für ihren favorisierten Entwurf abzugeben.
Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. |
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